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Fachkräftemangel größte Herausforderung der Agenturen

23. März 2012 (ts)

Die Werbebranche ist bei bester Gesundheit. Im letzten Jahr wuchs laut dem GWA Frühlingsmonitor die Werbebranche um 6,4 %. Die Rendite lag bei etwa 9 %. Auch für das kommende Jahr zeigen sich die GWA Agenturen optimistisch, sie erwarten trotz Kostensteigerungen ein Wachstum von 4,4 % sowie eine Rendite von 10,4 %. Laut eigener Auskunft sind die größten Herausforderungen nicht das Kapital, sondern qualifizierte Mitarbeiter.

Trübsal blasen ist der Werbebranche dieses Jahr nicht angesagt. Zwar gaben 62 % an, dass die Kosten im Jahr 2011 gestiegen sind. Die Agenturen gehen auch davon aus, dass es zu weiteren Kostensteigerungen kommt, dennoch rechnen fast zwei Drittel (57%) mit steigenen Umsätzen und einer satteren Rendite. Die geschätze durchschnittliche Rendite solle im Bereich von 10,4 % am Ende dieses Jahres liegen.

Potenzial sehen die Agenturen - wie zu erwarten war -  im Ausbau der digitalen Kommunikation und in der Erforschung neuer Trends und Produkte mit Unterstützung von Social Media Netzwerken. Das Online der Wachstumstreiber des Agenturengeschäfts sei, wurde bereits in den früheren Studien deutlich.

Erfreulich entwickelte sich auch die Personaldichte in den GWA Agenturen. 2011 haben 63 Prozent der Agenturchefs Neueinstellungen vorgenommen. 51 Prozent der Agenturen beschäftigen gegenüber dem laufenden Jahr mehr und 40 Prozent gleich viele Mitarbeiter.

Fachkräfte seien dennoch der Knackpunkt für die Entwicklung des Agenturgeschäft. Befragt nach den größten Herausforderungen für ihr Geschäft aus dem wirtschaftlichen Umfeld im laufenden Jahr, nannten die befragten Agenturen Fachkräftemangel und wachsende Personalkosten an erster Stelle. Andere Faktoren wie die Auswirkungen der Eurokrise, mögliche Kreditklemmen, Absatzprobleme auf Kundenseite oder neue Wettbewerber aus dem In- und Ausland haben dagegen nur relativ geringe Bedeutung.

Was könnte das Geschäft trüben? (Quelle: GWA)