BRANDING

Mehr Umsatz, mehr Personal, mehr Digital

12. Oktober 2011 (ts)

Mit 4,4 Prozent Wachstum rechnet die deutsche Werbebranche. Im kommenden Jahr soll die Branche ein noch höheres Wachstum verzeichnen können. Wenig überraschend ist ein weiteres Ergebnis, des GWA-Herbstmonitors: die einhellige Einschätzung, das Digital sich weiterhin auf dem Durchmarsch befindet.

Bis zum Ende des Jahres wird bei den Agenturen im Durchschnitt ein Umsatzwachstum von 4,4 Prozent erwartet. Bei mehr als die Hälfte der Agenturen spielt sich das Wachstum in einer Größenordnung zwischen 3 und 6 Millionen Euro ab. Für 2012 rechnet knapp die Hälfte der 65 befragten Agenturen mit einem leicht stärkeren Umsatz-Plus (5,4 Prozent).

Die Auftragsbücher für das kommende Jahr sind schon beinahe gänzlich gefüllt. 42 Prozent der Agenturen geben an, dass für 2012 bereits mehr als 75 Prozent der Umsätze sicher sind, bei einem Drittel der Befragten stehen 50 bis 75 Prozent des Umsatzes für das kommende Jahr schon jetzt fest.

Die den Einnahmen entgegenstehenden Ausgaben bleiben etwa gleich oder ziehen leicht an. Die Hälfte der Befragten rechnet mit steigenden Kosten. Etwa ein Drittel gab an, die Kosten senken zu können und bei knapp 20 Prozent blieben die Kosten gleich.

Die Ausgaben von den Einnahmen abgezogen, bleibt den Agenturen nach eigener Einschätzung in diesem Jahr noch etwa eine Umsatz-Rendite von 7,6 Prozent. Das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. 36 Prozent der Befragten rechnen mit einem höheren Gewinn als im letzten Jahr, 34 Prozent erwarten einen niedrigeren Gewinn.

So gut wie alle Agenturen (96 Prozent) sind sich einig, dass Digitales Marketing an Bedeutung gewonnen hat. Online-Marketing, E-Commerce und Neue Medien mausern sich erwartungsgemäß weiter zu einem Arbeitsschwerpunkt der Agenturen. Auch Branding konnte an Bedeutung zu legen, zumindest für 45 Prozent der befragten Agenturen.

Die drei häufigsten Kunden der GWE Agenturen kommen aus den Branchen für Nahrungs- und Genussmittel,  Banken und  Finanzdienstleister sowie sind Medien-Unternehmen.