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SOCIAL MEDIA

Adtelligence in der Finalrunde der IBTEC

12. November 2010 (jvr)

Das Internet-Technologieunternehmen Adtelligence hat die Finalrunde der internationalen Intel®+Berkeley Technology Entrepreneurship Challenge 2010 (IBTEC) in Kalifornien erreicht. Mit dem Geschäftsmodell einer Social-Media-Targeting Plattform rechnen sich die Mannheimer gute Chancen gegen die knapp 30 internationalen Wettbewerber aus. 2009 konnte Captcha Ad an gleicher Stelle den zweiten Platz belegen.

Es geht wohl eher um Prestige als um den 25.000 US Dollar dotierten IBTEC Preis, den Adtelligence gewinnen kann. Vom 16. bis zum 18. November wetteifern 27 Start-up-Unternehmen aus 19 Ländern im Silicon Valley um die weltweit anerkannte IBTEC-Krone. Adtelligence hat eine Social-Media-Targeting-Plattform entwickelt, die sowohl aufseiten der Social Networks als auch aufseiten der Werbekunden zum Einsatz kommen kann. Werbungtreibende können mithilfe dieser Targeting-Plattform ohne Streuverluste immer die passende Werbung für ihre Zielgruppe auf den Webseiten der Social Networks ausliefern und damit einen weit höheren ROI (Return of Investment) erzielen. Michael Altendorf, CEO von Adtelligence, rechnet sich gute Chancen für das große Finale in Berkeley aus. „Wir werden in Berkeley unsere Social-Media-Targeting-Plattform vorstellen, die bereits erfolgreich von Mediaagenturen und Social Networks in Deutschland und Europa eingesetzt wird. Das macht es natürlich leichter, die Jury von unserem Geschäftsmodell zu überzeugen.“

Michael Altendorf, ADTELLIGENCE

Adtelligence verknüpft die Werbung mit echten, aber völlig anonymisierten Nutzerprofilen aus den Social Networks oder anderen Web-2.0-Portalen. Daher würde das Thema Datenschutz einen besonders hohen Stellenwert bei Adtelligence einnnehmen wie Michael Altendorf sagt. „Da wir in Deutschland und Europa weit strengere Datenschutzbestimmungen als in den USA haben, könnte genau dieser Umstand uns in diesem Wettbewerb zum Vorteil gereichen. Alle Profilmerkmale, wie die verschiedenen Demographien und Interessen der Zielgruppen, werden für das Targeting aggregiert und anonymisiert. Es kann kein Personenbezug zum Nutzer hergestellt werden. Mit unserem Social Targeting erhält der Werbekunde zum ersten Mal einen direkten Beweis, wer seine Werbung gesehen hat und wofür sich seine Zielgruppe noch interessiert.“