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ONLINE MEDIA

Das Internet kennt eben keine Primetime

27. Oktober 2010 (jvr)

Die vergleichende Mediennutzungsstudie "The Digital Day“ von Tomorrow Focus Media belegt: Bei der Internetnutzung gibt es keine Primetime. Vielmehr handelt es sich um einen Nutzungs- Dauerbrenner, denn zwischen 9 und 20 Uhr ist das Internet bei den gut 2000 Befragten das meistgenutzte Medium. Erst dann greifen die Menschen vermehrt zur Fernbedienung. Zudem gaben knapp 30 Prozent an, dass sie beim Fernsehen auch surfen.

Zwischen 9 und 20 Uhr ist das Internet in der befragten Gruppe (n=2.021) bereits das meist genutzte Medium. Die wichtigsten Nutzungsmotive für das Internet sind Information, Spaß und Service, dementsprechend schlägt die private Nutzung die berufliche deutlich. Die Nutzung von Internetbanking kommt bereits an zweiter Stelle noch vor Nachrichten und Musik- und Filmunterhaltung.

Echte Primetime gibts nur im Fernsehen. Bild: Tomorrow Focus Media.

Die Mediennutzung ist am Wochenende insgesamt höher und das Internet ist auch hier das meist genutzte Medium. Das Internet wird sehr intensiv genutzt – deutlich intensiver als klassische Medien. Auch Werbung im Internet wird deutlich wahrgenommen und befindet sich bereits auf einem Niveau mit der Wahrnehmung von TV-Werbung.

Das internetfähige Mobiltelefon und das Tablet PC entwickeln sich in punkto Nutzungsdauer sehr positiv und haben in Sachen Nutzungsdauer die klassischen Printmedien in der befragten Zielgruppe überholt. Über 80 Prozent der Befragten nutzen das mobile Internet täglich bis zu einer Stunde. Dabei zeigt sich: Print wird mobil und digital – knapp 50 Prozent der Befragten lesen ihre Tageszeitung digital auf dem iPad.

Online fast den ganzen Tag, dafür aber mit unterschiedlichen Nutzungsszenarien. Bild: Tomorrow Focus Media.

Die Ergebnisse der Studie sind bei Tomorrow Focus Media einsehbar.