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Reichweitenfilter für Googles Content Network

28. Mai 2010 (jvr)

Google bietet Branding orientierten AdWords Kunden eine neue Lösungen für das eigene Content-Werbenetzwerk an. Eine neue Reichweiten Filter-Option mit dem Namen „AdPlanner 1000-Placements" sorgt dafür, dass Anzeigen ausschließlich auf AdSense-Websites erscheinen, die laut DoubleClick Ad Planner zu den 1000 reichweitesten Websites zählen.

Nachdem Google im Jahr 2009 bereits eine Frequency Capping Funktion zum Austarieren des Werbedrucks eingeführt hatte und seit diesem März zusätzlich eine „Above-the Fold“- Funktion dafür sorgt, dass Google die Anzeigen nur im tatsächlich sichtbaren Bereich ausliefert, hat man in Mountain View nun einen neuen Reichweitenfilter für das Content Netzwerk im Angebot, der auf die Daten des DoubleClick Ad Planners zurückgreift.

Der DoubleClick Ad Planner ist ein Tool zur Zielgruppenforschung und Medienplanung, das Website-Traffic misst und Werbetreibenden dabei hilft, die von der Zielgruppe besuchten Websites zu ermitteln. So soll der Kunde mit der neuen Option eine große Anzahl von Nutzern erreichen und sicherstellen können, dass seine Anzeigen auf bekannten und Branding-tauglichen Websites erscheinen.

„Mit der Freigabe dieser Funktion möchten wir Branding-Kunden mehr Möglichkeiten bei der Steuerung der Schaltung ihrer Anzeigen bieten und das Google Content-Werbenetzwerk zu einer noch leistungsstärkeren Umgebung für effektive Branding-Kampagnen ausbauen“, heißt es in einem Posting von Emel Mutlu, Produkt Marketing Manager und Lissi Schmitt, Inside AdWords Team auf Google Insider AdWords - Blog.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Nicht alle der 1000 größten Websites gehören zum Content Network von Google. Auch lassen nicht alle am Google Content Network angeschlossenen Seiten grafische Werbemittel zu.

Der neue „AdPlanner 1000-Placements"-Filter berücksichtigt zudem keine Leistungsstatistiken, sodass dieser Filter möglicherweise eine Reihe von Websites ausschließt, die für die beworbenen Produkte relevant sind. Zudem wird die Kampagne auf weniger Websites geschaltet, wenn dieser oder andere Branding-Filter aktiviert sind. Dies kann dazu führen, dass Kunden bei Verwendung dieser Filter ihre Gebote erhöhen müssen, um die gleiche Anzahl von Impressionen zu erzielen wie zuvor. „Wir empfehlen Ihnen auszutesten, welche Funktion bzw. Kombination von Funktionen sich am besten für Ihre jeweiligen Ziele eignet“, heißt es auf den Google Insider AdWords Blog.