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DIGITAL MARKETING - Sponsored

Herausforderungen und Tech-Einsatz eines Healthcare-Marketers

Anton Priebe, 12. December 2022
Bild: National Cancer Institute – Unsplash

Der Beruf des Digital-Marketers ist facettenreich und unterscheidet sich je nach Branche und Unternehmen deutlich. Ob für das Start-up, den Konzern, im öffentlichen Dienst oder die Agentur – die Rollen und deren Anforderungen variieren. Im Interview geben zwei Digitalexperten aus der Agenturlandschaft einen Einblick in die Arbeit eines Digital-Marketers im Healthcare-Markt. Julian Ruiz-Ribota, Head of Web & Mobile von Antwerpes, und sein Kollege Matthias Stubbe, Head of Tech & Innovation, sprechen über Herausforderungen und Chancen im Gesundheitssektor und zeigen auf, welche Rolle Technologie in ihrem Arbeitsalltag spielt.

ADZINE: Hallo Julian & Matthias, ihr sucht Unterstützung im Digital Marketing für eure Agentur Antwerpes. Mögt ihr vorab kurz erklären, was hinter Antwerpes steckt und wie ihr mit Doccheck verbandelt seid?

Bild: Linkedin Julian Ruiz-Ribota, Antwerpes

Julian Ruiz-Ribota: Antwerpes ist die kreative Keimzelle der Doccheck-Gruppe. Als eine der führenden Healthcare-Agenturen Europas bieten wir unseren Kunden eine Full-Service-Betreuung – von der Kampagnenentwicklung bis zur digitalen Umsetzung. Egal ob Omnichannel-Strategie, VR-App oder Customer-Data-Plattform – unser Anspruch ist es, Medizin und Technologie kreativ miteinander zu verbinden und innovative Marketing-Lösungen zu realisieren. So treiben wir bei uns die digitale Transformation des Healthcare-Marktes weiter voran. Denn da geht noch einiges!

ADZINE: Welche Herausforderungen begegnen Digital-Marketern auf einem regulierten Markt wie Healthcare?

Matthias Stubbe: Es gilt, wie in anderen Branchen auch: Immer in der Zielgruppe denken! Sprich ein tiefes Verständnis für die Zielgruppe entwickeln. Im Healthcare, mit dem Fokus auf Ärztinnen und Ärzten, ist das eine besondere Herausforderung. Hier dürfen bestimmte Inhalte aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes nur hinter einem verifizierenden Login sichtbar sein. Wir nutzen hierfür Technologien, die seitenübergreifend vor und hinter dem Login ein gutes Datenbild generieren.

Neben dem Fokus auf Ärztinnen und Ärzten in den unterschiedlichen Fachbereichen stehen wir immer wieder vor der spannenden Aufgabe, dass wir noch weitere sehr spezifische Zielgruppen bedienen – Apothekerinnen und Apotheker, MFAs und PTAs sowie natürlich Patientinnen und Patienten im Awareness-Bereich.

ADZINE: Wieso ist gerade der Gesundheitsmarkt ein spannendes Arbeitsumfeld für Marketer?

Ruiz-Ribota: Der Healthcare-Markt gehört zu den Top 5 der umsatzstärksten Branchen in Deutschland. Er steht, nicht erst seit Corona, vor einer Digitalisierungswelle: Da ist viel Platz für Innovationen und neue Technologien, wenn man bereit ist, außerhalb festgefahrener Muster zu denken. Bei Antwerpes rütteln wir den Markt mit neuen Herangehensweisen auf, stoßen neue Trends an und denken digitale Themen weiter. Das macht unsere Arbeit extrem abwechslungsreich.

Neben der Digitalisierung ist es auch gut zu wissen, dass wir gemeinsam an etwas arbeiten, das einen tieferen Sinn hat – Menschen zu helfen. Klar, wir heilen niemanden. Aber wir „machen“ Sinn – und das wortwörtlich: Als Agentur leisten wir unseren Beitrag dazu, dass Innovationen am Healthcare-Markt die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

ADZINE: Wie könnt ihr dem Markt als Agentur Impulse geben und ihn weiterentwickeln?

Stubbe: Als kreative Keimzelle steht Antwerpes für Ideen und Konzepte, die anstecken – weil sie weitergedacht sind und Augen öffnen. Entscheidend für uns ist dabei ein crossmedialer Ansatz und die Nutzung neuester Technologien. Agiles Projektmanagement, Fast-Prototyping sowie Design-Thinking-Methoden geben uns die Möglichkeit, Technologien sinnvoll in kundenorientierte Anwendungen zu übersetzen. Mit unseren verschiedenen Eigenentwicklungen – wie dem sprechenden Beipackzettel, XR-Gadgets für Kongresse oder unserer eigenen Mediverse-App – agieren wir so als Impulsgeber für den Healthcare-Markt.
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Du hast bereits Erfahrung im digitalen Projektmanagement gesammelt und suchst nun ein kreatives Umfeld, um endlich deine eigenen Ideen umsetzen zu können? Dabei willst du weder mit irrelevanten Themen noch mit veralteten Technologien arbeiten? Bei uns nimmst du das Ruder selbst in die Hand und berätst sowie betreust deine Kund:innen ganzheitlich zu den neusten technologischen Innovationen der Healthcare-Welt.
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Bild: Linkedin Matthias Stubbe, Antwerpes

ADZINE: Inwiefern spielt der Umgang mit Marketing-Technologie eine Rolle für das Jobprofil?

Stubbe: Gerade im Digital Marketing setzen wir für unsere Kunden innovative Kampagnen um. Dazu arbeiten wir tagtäglich mit neuesten Tools und Technologien – von der Website-Erstellung über Extended-Reality-Umsetzungen bis hin zum Internet of Things. In einem modernen Marketing-Umfeld gehören natürlich auch Tools zur Datenerfassung zum elementaren Handwerkszeug jedes Digitalmarketers. Diese Daten richtig zu analysieren und daraus für den Kunden passende Strategien abzuleiten, ist eine der zentralen Herausforderungen in diesem Job.

ADZINE: Ist das allerseits gehypte Metaverse bereits in eurem Arbeitsalltag angekommen?

Stubbe: (lacht) Jein. „Metaverse“ als Symbol für die Virtualisierung von Kommunikations-Prozessen ist ja bereits seit einigen Jahren gelebte Praxis: VR-Anwendungen für die medizinische Lehre, die Nutzung von Extended-Reality-Anwendungen zu Therapiezwecken, und auch die cloudbasierte Vernetzung verschiedener Anwendungen.

Den Hauptaspekt des Metaverse, die Interaktionsmöglichkeiten des Internets in einen virtuellen, immersiven Raum zu transportieren, sehen wir so bereits jetzt in verschiedenster Form: viele interessante Satelliten und kleine Planeten, die eines Tages zu einem vernetzten Metaverse verschmelzen können. Und an genau diesen Satelliten arbeiten auch wir bei Antwerpes – für die Lehre, für Workshops oder eben für das Marketing.

ADZINE: Der Fachkräftemangel ist Dauerthema und betrifft auch Marketingexperten. Wieso sollte man für euch arbeiten? Was unterscheidet euch von anderen Agenturen und welche Perspektiven könnt ihr Bewerbenden bieten?

Ruiz-Ribota: Der Healthcare-Markt bietet ein stabiles und krisensicheres Arbeitsumfeld – und bei Antwerpes gibt’s keine Werbung für Tütensuppen, sondern Marketing mit Sinn und echtem Mehrwert. Das ist schon mal eine starke Kombi. Als 360-Grad-Agentur arbeiten wir gerne in flexiblen Projektteams und werden dabei von einem eigenen Medical-Advising-Team beraten. So kann jeder seine Kompetenzen bestmöglich einbringen und wird dabei fachlich optimal unterstützt.

Zudem legen wir viel Wert auf flexible Arbeitsmodelle, zum Beispiel Gleitzeit oder Remote-Arbeiten, und die berufliche Weiterbildung. Denn auf Stillstand haben wir keine Lust. Deshalb können Mitarbeitende jedes Jahr frei über 1.000 Euro Weiterbildungsbudget verfügen. Diese Kultur der alltäglichen Wertschätzung und transparenten Kommunikation macht das Arbeiten bei uns so attraktiv.

ADZINE: Danke für das Interview und viel Glück beim Recruiting!

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