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PROGRAMMATIC - Audio-Spots im Self-Service

Spotify startet mit Ad Studio in Deutschland

9. April 2020 (ft)
Bild: Age Barros; CC0 - unsplash.com

Das Spotify Ad Studio verlässt die Beta-Phase und ist nun in 22 Ländern verfügbar, darunter auch Deutschland. Die Self-Service-Plattform spricht vor allem kleine und mittlere Unternehmen an, die sich ohne große Einstiegshürden an Audio-Werbung herantasten wollen. Mit dem Ad Studio lassen sich Audio-Kampagnen eigens produzieren und mit Hilfe der Targeting-Möglichkeiten von Spotify aussteuern.

Das Ad Studio ermöglicht Werbetreibenden selbstständig bis zu 30 Sekunden lange Spots zu erstellen und über die Streaming-Plattform auszuspielen. Dafür sind nicht mal zwangsläufig Agenturen oder ein Tonstudio von Nöten. Der Advertiser kann ein Skript mit den gewünschten Inhalten hochladen, Hintergrundmusik und Sprecher beziehungsweise Sprecherin für den Spot auswählen und ihn produzieren lassen. Alternativ können auch eigens produzierte Spots hochgeladen werden.

Nachdem die Produktion abgeschlossen ist, können Werbetreibende im Spotify Ad Studio Budget, Kampagnenzeitraum und Targeting-Optionen definieren. So soll es laut Spotify möglich sein, innerhalb weniger Stunden komplette Kampagne fertigzustellen und auszuspielen, um beispielsweise auf tagesaktuelle Ereignisse Bezug zu nehmen.

Besonders beim Targeting kann Spotify mit detailliertem Wissen über seine User punkten. Die Plattform nutzt schon seit geraumer Zeit die generierten Nutzerdaten für eigene Werbekampagnen, um beispielsweise in Stadtteilen von New York Plakate mit den Hörgewohnheiten ihrer Bewohner aufzuhängen. Über das Ad Studio lassen sich die Kampagnen neben den musikalischen Interessen unter anderem auch nach Alter, Geschlecht und Wohnort aussteuern. Über ein Reporting-Tool können Werbetreibende zudem die Ergebnisse der Kampagne wie zum Beispiel die Kontaktfrequenz oder die Ad Impressions auswerten.