MOBILE

Kreativagentur gründet Tochter für vertikale Videoproduktion

26. March 2020 (ft)
Bild: Matheus Bertelli; CC0 - pexels.com

Das vertikale Video-Format hat sich inzwischen auf allen Social-Media-Kanälen etabliert und korrespondiert mit den Nutzungs-Gewohnheiten der „Generation Mobile“, die Videos vorwiegend hochkant konsumiert. Dieser Entwicklung muss sich auch das Mobile Advertising anpassen. Um dem Rechnung zu tragen, hat die Agentur Buddybrand mit V.916 ein Kreativstudio als Tochter ausgegründet, das sich auf die Erstellung von vertikalen Videos konzentriert.

Vor allem junge Zielgruppen konsumieren Video-Inhalte auf ihrem Smartphone. Solange es sich dabei um Social-Media-Inhalte aus Instagram, Facebook, Snapchat und Co. handelt, findet die Ausspielung größtenteils vertikal statt. Das neue Produktionsstudio V.916 mit Sitz in Berlin will Bewegtbild für den Mobile-Einsatz auf Instagram, Facebook, Youtube und anderen Social-Media-Plattformen sowie für außerhalb davon konzipieren und erstellen. Das fünfköpfige Team wird geleitet von Geschäftsführer Lars Stark, der auch Gründer der Mutteragentur Buddybrand ist.

Stark erklärt: „International gibt es spannende Cases für Vertical Video. In Deutschland sind es bisher vor allem Künstler der Pop-Kultur, die das Format einsetzen. Wir wollen uns da breiter aufstellen, weil wir glauben, dass dem Format die Zukunft gehört – zumindest im Bereich Social Media.” Die Herausforderung bestünde darin, dass Vertical Video eine andere Form der Inszenierung erfordert. Horizontal produzierter Content sei nicht einfach ins Vertikalformat übertragbar.

V.916 will mit dem neuen Angebot die gesamte Dienstleistungspalette für die Video-Produktion abdecken. Das reicht von der Entwicklung der kreativen Idee über die Erstellung des Storyboards, die Produktion des Videos bis zur Post-Produktion nach dem Dreh. Zu den Formaten gehören Long-Videos (z.B. Web-Serien, Dokumentationen, Full-Length-Spots), Shortclips mit 15 Sekunden Länge, Bumper Ads, Animationen und Info-Videos sowie Gifs, Sticker und AR-Filter, um Marken den Zugang in Nutzerstories der sozialen Medien zu erleichtern. Die Videos werden dabei von Anfang an für vertikale Format konzipiert.