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DATA & TARGETING - DSGVO

Unwissen und die Suche nach einem externen Datenschutzbeauftragten

25. Mai 2018 (ft)
Adobe Stock

Heute ist es soweit, die von vielen gefürchtete Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist in Kraft getreten. Die Verordnung hat im Vorfeld zu Unsicherheit und fragenden Gesichtern geführt. Dies spiegelt sich auch in den Suchanfragen bei Google wieder. Dort suchten die Deutschen am häufigsten nach: „Was ist die DSGVO?“, „Was ist Datenschutz?“ und „Was ist der Sinn der DSGVO?“. Das geht auch aus einer aktuellen Analyse der Marketing-Suite SEMrush hervor.

Laut der Auswertung liefen die Vorbereitungen in den Unternehmen auf die DSGVO Anfang des Jahres auf Hochtouren. Im Januar wurde der Begriff „Datenschutz“ 67 Prozent häufiger als im Vormonat aufgerufen. Die Suche nach „Datenschutz Seminare“ stieg ebenfalls und verdoppelte sich im Januar im Vergleich zu Dezember 2017. Auf die Vorbereitung folgte die Absicherung. Vier Wochen vor Inkrafttreten der Verordnung stieg das Suchvolumen für „externer Datenschutzbeauftragter“ um 47 Prozent.

Grafik: Analyse von SEMrush zum Suchverlauf des Begriffs "Datenschutz"

Das Geschäft mit der Angst?

SEMrush hat neben der Analyse der Suchanfragen auch die fünf relevantesten Recherchequellen zur DSGVO identifiziert. Hier zeigt sich, dass neben offiziellen Quellen wie Wikipedia oder der Digitalverband Bitkom, auch drei Beratungsunternehmen dabei sind. Die Firma Intersoft Consulting besetzt mit der Seite dsgvo-gesetz.de beispielsweise Platz eins.

Für die Auswertung hat SEMrush die weltweiten Suchanfragen bei Google zu den Begriffen Datenschutz sowie Externer Datenschutzbeauftragter über die letzten 12 Monate analysiert. Zusätzlich hat das Unternehmen die meistbesuchten Websites zum Thema GDPR, DSGVO untersucht.