PROGRAMMATIC

Accenture startet Programmatic Media Service

25. Mai 2018 (ft)
Bild: Sebra - Adobe Stock

Der Beratungskonzern Accenture drängt weiter ins Agenturgeschäft. Mit Accenture Interactive hat das Unternehmen bereits eine Digitalagentur mit weltweit schnellem Wachstum, das durch Übernahmen wie von SinnerSchrader nur beschleunigt wird. Nun will das Unternehmen mit einer „Programmatic Service“ Unit auch in den programmatischen Mediaeinkauf einsteigen. Das endgültige Ziel ist jedoch mehr Inhouse-Kompetenz bei Marken aufzubauen.

Zunehmend mehr Werbetreibende bauen sich eigene Media Unit auf, um den programmatischen Mediaeinkauf im eigenen Haus und so möglichst transparent abzuwickeln. Accenture Interactive will mit seinem neuen Programmatic Service genau hier ansetzen.

Die neugeschaffene Einheit konzentriert sich dabei auf drei Kernbereiche:

  • Programmatic Consulting and Inhousing
  • Media Strategy, Planning & Activation
  • Adtech Implementation & Support

Im Wesentlichen sollen Werbetreibende also beim Aufbau von eigener Inhouse-Kompetenz im Bereich Programmatic Advertising unterstützt werden. So will Accenture Interactive sowohl Support bei der Mediaplanung, der internen Nutzung von Technologien wie auch der Adtech-Implementation geben.

Zusätzlich bietet die neue Unit die Möglichkeit, die Kampagnenplanung und den programmatischen Einkauf komplett zu übernehmen. Dabei betont das Unternehmen die Wichtigkeit von Transparenz. Aus diesem Grund soll die Abrechnung nach Arbeitszeit erfolgen und nicht nach prozentualem Anteil der eingekauften Media.

Scott Tieman, Global Head of Programmatic Services bei Accenture Interactive, kommentierte gegenüber Adexchanger: „We don’t intend to charge a percentage of media because we feel that creates the wrong incentives. Under that model, we would be incentivized to increase our spend, but that doesn’t necessarily drive outcomes.“