SOCIAL MEDIA

Facebook räumt Ad Manager auf

22. Februar 2018 (ft)
Bild: Christian Schwier - Adobe Stock

Facebook plant im Juli 2018 etwa 20 seiner aktuellen Metriken im Anzeigenmanager auszusortieren, die Werbetreibenden angeblich als redundant empfinden oder einfach zu wenig nutzen. Zusätzlich führt das Social Network zwei zusätzliche Bezeichnungen ein, um Metriken transparenter zu machen. Auch eine Bildungsmaßnahme für Unternehmen ist geplant.

Die neuen Kennzeichnungen der Metriken sind ab sofort verfügbar. Dazu gehören die neuen Label zur Unterscheidung von “geschätzten” und sich “in Entwicklung” befindlichen Metriken.

Werden Metriken zum Beispiel unter dem Label „geschätzt“ (estimated) geführt, basieren sie auf Sampling und Modeling. Sie geben daher lediglich einen Anhaltspunkt für Messungen, die schwer zu quantifizieren sind. Ein Beispiel dafür ist die Metrik Reichweite. Hierbei wird geschätzt, wie hoch die Anzahl der User ist, die ein Ad mindestens ein Mal gesehen haben.

Metriken, die stetigem Wandel unterliegen, sollen sie ebenfalls gekennzeichnet sein. Dies kann unter anderem dadurch begründet sein, dass sich die Messmethoden oder das Werbeformat selbst noch in Entwicklung befinden.

Bildungsprogramm für Unternehmen

Neben der Entfernung von überflüssigen Metriken und genauerer Spezifikation von bestehenden Metriken, startet Facebook im März zudem ein neues Programm mit dem Namen "Measure What Matters“. Das Programm soll Unternehmen dabei helfen, die Messprinzipien sowie die Bedeutung der einzelnen Metriken zu verstehen. Das Programm umfasst unterschiedliche Aspekte von Forschung und Analyse über kreative Planung, Anzeigenauslieferung, Cross-Channel- und Videomessung. Die Entwicklungen sowie die gewonnenen Erkenntnisse möchte Facebook über Live-Events und auf dem Business Blog teilen.