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Omnichannel: Mehr als nur ein Modewort?

Von Alexander Gösswein, 25. September 2017
Photo by Tom Eversley on Unsplash

Täglich begegnet uns das Wort Omnichannel in den Medien. Jeder spricht darüber und setzt voraus, dass es in den Marketingplänen ein fester Bestandteil ist. Doch was bedeutet Omnichannel denn eigentlich und warum ist es ein so heiß diskutiertes Thema?

Omnichannel Marketing = Substantiv, neutrum; om|ni|chan|nel / mar|ket|ing
Zielt darauf ab, Käufern über alle Kanäle und Endgeräte hinweg ein konsistentes, personalisiertes Shoppingerlebnis zu bieten: auf PCs oder Mobilgeräten, online oder offline – und an allen Touchpoints dazwischen.

Kanal ist out, Käufer ist in.

Wir schreiben das Jahr 2017 und es ist kein Geheimnis, dass der Kunde von heute am liebsten 24/7 mit Retailern in Verbindung treten möchte - egal wo er sich gerade befindet und welches Device ihm zur Verfügung steht. Kunden sind heute sogenannte Omnishopper: Sie nutzen ihr Smartphone, um ein bestimmtes Produkt zu kaufen, während sie gerade im Laden stehen; sie stöbern im Einkaufszentrum nach Schuhen und schließen den Kauf am Abend im Bett übers Tablet ab.

Der State of Cross-Device Commerce Report von Criteo zeigt, dass mehr als ein Drittel aller Onlinekäufe über mehrere Endgeräte getätigt werden. Die Digital Influence Study von Deloitte hat zudem ergeben, dass in den USA digitale Geräte heute bereits 56%, also die Mehrheit aller Sales im stationären Handel beeinflussen.

Käufer sind heute nicht mehr bestimmten Kanälen oder Unternehmen treu. Das Kaufverhalten ist komplex geworden. Daher wird es für Retailer – egal welcher Größenordnung – zunehmend schwieriger, die Customer Journey zu verstehen. Wie kann ich nachvollziehen, dass es sich bei dem Kunden in meinem Laden um die gleiche Person handelt, die einen Kaufabschluss online getätigt hat?
Das zuvor beschriebene Shoppingverhalten werden Marketer ab dieser Woche wieder ganz besonders zu spüren bekommen. Die Glamour Fashion Week startet am 29.09 und lockt mit tollen Rabatten in die Läden. Doch wird der Kauf hier auch wirklich abgeschlossen?

Grafik: Criteo

Daten von Criteo belegen, dass auch das Online-Geschäft in dieser Woche alles andere als schläft. Neben den vollen Innenstädten steigen auch die Online-Sales im Vergleich zur Vorwoche deutlich an.

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Alexander Gösswein Über den Autor/die Autorin:

Alexander Gösswein ist Managing Director Central Europe bei Criteo. Zuvor verantwortete als Managing Director das DACH-Geschäft von Criteo. Gösswein hat über 17 Jahre Erfahrung in der Marketing- und Medienbranche und hatte in den vorangegangenen sieben Jahren führende Positionen bei Yahoo! (Overture) und Microsoft Advertising inne. Bevor er zu Criteo wechselte, baute er goviral in Deutschland auf, das im Januar 2011 von AOL Europe übernommen wurde.