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MOBILE

App-Publisher vertrauen auf Rewarded Videos

18. August 2017 (ft)
Bild: image4you - pixabay.com

Mobile Apps und Video gehen Hand in Hand. In einer Umfrage gaben alle befragten App-Publisher an, dass sie zur Monetarisierung ihrer Apps Videowerbung nutzen. Der große Trend geht dabei zu Videos, die Nutzern Belohnungen für's Anschauen bieten. Hiervon erwarten sich Publisher nicht nur gute Nutzererfahrung, sonder auch die effektivste Geldquelle.

Das Werbenetzwerk AdColony hat in einer App-Publisher-Umfrage herausgefunden, dass die beliebteste Form der Monetarisierung Videowerbung ist. Insgesamt 82 Prozent der Befragten kamen aus dem Gaming-Bereich. Kein Wunder also, dass eine bestimmte Form der Video Ads besonders favorisiert unter den Befragten war: die Rewarded Video Ads.

In diesem Format bekommen Nutzer die Möglichkeit, sich durch Ansehen oder teils auch Interaktion mit dem Video zusätzliche In-Game-Belohnungen für ihr eigenes Spiel zu verdienen. Immerhin 87 Prozent der Publisher geht davon aus, dass Rewarded Video Ads die beste User Experience mit sich bringt. Native Ads und Interstitials überzeugen dagegen jeweils nur knapp ein Drittel. Von Pre-Roll Videos halten Publisher am wenigsten. Gerade mal 11 Prozent erwarten von diesem Format die beste Nutzererfahrung.

Bild: AdColony  » Vergrösserung

Unter den befragten Publishern sorgt Werbung für über die Hälfte des Gesamtumsatzes (55 Prozent). Das restliche Geld wird unter anderem durch bezahlte Installs, Abonnements, mCommerce sowie Affiliate-Deals eingenommen. Den größten Anteil machen jedoch In-App-Käufe mit insgesamt 39 Prozent aus. Dass die Rewarded Videos mit ihren Incentives die eigenen In-App-Angebot kannibalisieren könnten, scheinen Publisher hingegen nicht zu befürchten. Ganz im Gegenteil: Das Format wird von 75 Prozent als sehr effektive Monetarisierungsmethode angesehen – sogar noch vor In-App-Käufen (63 Prozent).

Bild: AdColony

Auf der anderen Seite de Spektrum befinden sich neben den unbeliebten Pre-Roll-Videos auch bezahlte App Downloads sowie Abonnements. Affiliate-Programme sehen lediglich sechs Prozent der Publisher als eine effektive Form der Monetarisierung.