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SOCIAL MEDIA

DuMont übernimmt 75 Prozent an Facelift

5. Dezember 2016 (jvr)

Die DuMont Mediengruppe übernimmt 75 Prozent des Hamburger Adtech-Firma Facelift. Mit dem Kernprodukt Facelift Cloud können Marken und Agenturen ihre Kommunikation und Werbung über soziale Netzwerke besser umsetzen und optimieren. Facelift wird Teil der DuMont Digitalsparte.

Facelift hat über 1.000 Kunden aus unterschiedlichen Branchen, darunter sowohl mittelständische Unternehmen als auch Weltmarken wie Ikea, Samsung, Panasonic und Mercedes Benz.

Die beiden Gründer, Benjamin Schroeter (41) und Teja Töpfer (41), werden in ihren bisherigen Funktionen das Unternehmen weiterführen und zusammen noch 25 Prozent halten. Schroeter war vor der Gründung von Facelift fünf Jahre als Strategieberater bei der Boston Consulting Group tätig, hat Architektur und Betriebswirtschaft studiert und mehrere Jahre in den USA und China gelebt. Der frühere Ruder-Weltmeister Töpfer war bei Modemarken wie Jil Sander und Lacoste sowie bei Bertelsmann tätig. Zudem war er fünf Jahre Geschäftsführer der Komrowski Holding und hat in Deutschland und Italien Betriebswirtschaft studiert.

v.l.: Facelift Gründer Benjamin Schroeter und Teja Töpfer

„Für uns bietet das langfristige Engagement von DuMont den Erhalt der unternehmerischen Freiheit und zusätzlichen Rückenwind für weiterhin starkes Wachstum. Es ist gleichzeitig ein klares Bekenntnis zu unserer Positionierung Made-in-Germany", so die Facelift-Gründer und Geschäftsführer Benjamin Schroeter und Teja Töpfer.

Zur DuMont Mediengruppe mit ihren drei Geschäftsfeldern Regionalmedien, Business Information und Digital gehören unter anderem die Medienmarken Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau, Berliner Zeitung, Mitteldeutsche Zeitung, EXPRESS, Berliner Kurier und Hamburger Morgenpost. Neben regionalen Anzeigenblättern zählen der DuMont Buchverlag sowie lokale Radio- und TV-Sender dazu. Über die Venture-Fonds Capnamic und DuMont Venture ist die Mediengruppe auch an jungen, stark wachsenden Unternehmen beteiligt.

Patrick Wölke, Geschäftsführer DuMont Digital, bezeichnet Facelift als " ideale Erweiterung", da DuMont seit je her Kommunikations- und Marketinglösungen für Unternehmen angeboten habe. Auch das Facelift-Geschäftsmodell alsSoftware-as-a-Service böte ein außerordentlich attraktives Zukunftsfeld und Vorstandvorsitzernder Dr. Christoph Bauer kommentiert die Mehrheitsbeteiligung:

Das Engagement bei Facelift ist ein wichtiger Schritt für den Ausbau des Digitalgeschäfts unserer Mediengruppe und markiert einen entscheidenden Baustein bei der Umsetzung unseres strategischen Programms „Perspektive Wachstum

(Dr. Christoph Bauer, Vorstandsvorsitzender der DuMont Mediengruppe)