MOBILE

AMP steigert die Performance von Outstream-Videos

7. December 2016 (ft)
Bild: Olia, CC0 - tookapic.com

Neben den geringeren Ladezeiten scheinen Googles AMP-Seiten auch Einfluss auf die Performance von Werbemitteln zu haben. Mittels einer erhobenen Studie des Videovermarkters Teads in Zusammenarbeit mit Google konnten Verbesserungen gleich mehrerer Metriken festgestellt werden. So hat sich unter anderem die Click-Through-Rate der Outstream-Werbemittel von Teads auf AMP-Seiten verdreifacht.

Mit dem Outstream-Format von Teads – Video Ads, die sich im Text öffnen – konnte das Unternehmen auf AMP-Seiten Erfolge hinsichtlich der Performance messen. So stieg die Click-Through-Rate der Videowerbung durch die Ausspielung im AMP-Umfeld um 200 Prozent an. Zudem wuchs die Completion Rate der Werbemittel um 15 Prozent. Im Gegensatz zu normalen Mobile-Seiten erschienen die Video-Anzeigen auf AMP um 18 Prozent häufiger, wodurch mehr Inventar generiert wurde.

Trotz der guten Performance einiger Werbemittel scheinen Publisher immer noch mit der Monetarisierung der AMP-Seiten Probleme zu haben. So berichtete das Wall Street Journal, dass bei vielen Vermarktern ein Seitenbesuch auf AMP nur etwa die Hälfte des Umsatzes einbringt wie der Besuch einer normalen Mobile-Seite.

EVENT-TIPP ADZINE Live - Planung und Messung von Cross-Platform Video-Kampagnen am 30. June 2021, 15:00 - 16:30 Uhr

Die Vielfalt der Platzierungsmöglichkeiten und Plattformen für Videowerbung nimmt weiter zu. Treiber sind soziale Medien, die mobile Nutzung und auch der starke Nutzungstrend von gestreamten Videocontent. Den Ursprung haben die meisten Bewegtbildkampagnen aber nach wie vor im linearen TV. So gilt es TV Planung und digitale Metriken zu kombinieren, um eine möglichst effiziente wie effektive Umsetzung und Ergänzung der Kampagnen auf digitalen Plattformen zu gewährleisten. Wir wollen untersuchen, wie die Planungsansätze in der Theorie und der Praxis heute aussehen und mit welchen Methoden wir in der Zukunft rechnen können. Jetzt anmelden!