Neben den geringeren Ladezeiten scheinen Googles AMP-Seiten auch Einfluss auf die Performance von Werbemitteln zu haben. Mittels einer erhobenen Studie des Videovermarkters Teads in Zusammenarbeit mit Google konnten Verbesserungen gleich mehrerer Metriken festgestellt werden. So hat sich unter anderem die Click-Through-Rate der Outstream-Werbemittel von Teads auf AMP-Seiten verdreifacht.
Mit dem Outstream-Format von Teads – Video Ads, die sich im Text öffnen – konnte das Unternehmen auf AMP-Seiten Erfolge hinsichtlich der Performance messen. So stieg die Click-Through-Rate der Videowerbung durch die Ausspielung im AMP-Umfeld um 200 Prozent an. Zudem wuchs die Completion Rate der Werbemittel um 15 Prozent. Im Gegensatz zu normalen Mobile-Seiten erschienen die Video-Anzeigen auf AMP um 18 Prozent häufiger, wodurch mehr Inventar generiert wurde.
Trotz der guten Performance einiger Werbemittel scheinen Publisher immer noch mit der Monetarisierung der AMP-Seiten Probleme zu haben. So berichtete das Wall Street Journal, dass bei vielen Vermarktern ein Seitenbesuch auf AMP nur etwa die Hälfte des Umsatzes einbringt wie der Besuch einer normalen Mobile-Seite.
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