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Synchronisation von TV- und Online-Werbung zeigt in aktueller UIM-Studie deutlich positive Effekte

19. August 2016 (ft)
ugrum1 - Adobe Stock

Die aktuelle Studie des Online-Vermarkters United Internet Media (UIM) zeigt, dass Multi-Screen-Kampagnen mit TV-Synchronisation sich positiv auf die Produktwiedererkennung auswirken. Eine zeitlich abgestimmte Ausspielung der Online-Werbemittel parallel zur TV-Kampagne sorgt dafür, dass sowohl die Wiedererkennung als auch die Bereitschaft, sich über das Produkt zu informieren unter den Befragten stärker angestiegen sind.

Die Studie wurde im Rahmen der Multi-Screen-Kampagne eines neuen Nagelpflegeproduktes der Firma Scholl durchgeführt. Auf Basis des TV-Mediaplans wurden die Online-Werbemittel synchron zur TV-Kampagne des Produkts ausgesteuert und auf den Portalen von UIM platziert. Die Auslieferung der Online-Werbemittel erfolgte immer in einem Zeitrahmen von 20 Minuten, direkt nachdem der Spot im TV ausgestrahlt wurde.Verglichen wurden vier Gruppen: die Kontrollgruppe ohne Kampagnenkontakt, nur TV-Kontakt, TV- und Online-Kontakt und Multi Screener, die sowohl mit der TV- als auch mit der Online-Kampagne Kontakt hatten. Als Multi Screener werden Nutzer gezählt, die sehr häufig ein Zweitgerät neben dem Fernseher nutzen.

Screen-Synchronisation steigert Wiedererkennungswerte

Der Einsatz von TGP Targeting und die damit verbundene zeitlich abgestimmte Ausspielung der Online-Werbemittel parallel zur TV-Kampagne erzielte überdurchschnittliche Werbewirkungsergebnisse: Bei Konsumenten, die Kontakt mit der synchronisierten TV- und Online-Kampagne hatten, war die Werbeerinnerung für das Produkt um 35 Prozent höher als beim reinen TV-Kontakt. Noch höher war der Wert bei der Zielgruppe der Multi Screener, die Laptop, Tablet und Smartphone häufig neben dem Fernseher nutzen.

Bild: UIM Fallstudie Scholl Die Werbeerinnerung an das neueingeführte Nagelpflegeprodukt ist stärker bei synchonisierter TV- und Online-Werbung.  » Vergrösserung

Auch die Online-Werbung an sich profitierte von den zeitlich abgestimmten Kontakten: Die Wiedererkennung des Online-Werbespots lag bei knapp 40 Prozent und konnte damit gegenüber der Kontrollgruppe bei den Multi Screenern mehr als verdoppelt werden.

Mehr Interesse am Produkt

Zudem zeigt die Wirkungsstudie, dass knapp jede vierte Befragte, die durch die synchronisierte Multi-Screen-Aussteuerung mit der Kampagne in Kontakt kam, dazu bereit war, sich mit dem neuen Produkt auf der Scholl Webseite intensiver auseinanderzusetzen. In der Kontrollgruppe lag der Wert hingegen bei nur knapp über zehn Prozent.

Bild: UIM Fallstudie Scholl Kunden mit Kontakt zu TV und Online-Werbung waren mehr dazu geneigt, sich über das beworbene Produkt zu informieren.  » Vergrösserung