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Outstream: Teads lässt Werbetreibende die Schulbank drücken

7. Juni 2016 (ft)
Bild: roostler - AdobeStock

Der Bewegtbildvermarkter Teads will erstmals ein eigenes Expertentraining veranstalten, um Advertiser, Agenturen und Trading Desks auf den aktuellsten Wissensstand über Outstream Video zu bringen. Das Unternehmen hat als erstes das vergleichsweise junge Format vorgestellt, um der Knappheit von Videoinventar entgegen zu wirken. Laut eines aktuellen Reports des IAB und des Wirtschaftsprüfunternehmens PwC erzielt Outstream in Großbritannien bereits 21 Prozent des gesamten Videowerbeumsatzes. Eine ähnliche Entwicklung wird auch für Deutschland prognostiziert.

Mit dem Outstream-Video-Expertentraining will Teads seine Erfahrung und Kenntnisse über die Monetarisierung von Outstream-Kampagnen an Advertiser weitergeben. Dadurch sollen Werbungtreibende befähigt werden, ihre Kampagnen an das Format bezüglich Planung und Einkauf anzupassen. Die Weiterbildung soll als halbtägiges Training durchgeführt werden. Es soll vermittelt werden, wie Outstream in den Media-Mix integriert wird, wie die Metriken mit denen anderer Videoformate vergleichbar sind und erläutert, wie Outstream programmatisch über DSPs gebucht werden kann.

Teads hatte das in redaktionelle Texte eingebundene Format Outstream erfunden, um dem Mangel an Premium-Videoinventar zu begegnen. Anders als Pre-Roll-Anzeigen, starten die Outstream-Ads erst, wenn sie im sichtbaren Bereich sind und können jederzeit übersprungen werden. Mittlerweile erreicht der Outstream-Videomarktplatz von Teads knapp 1,2 Milliarden Unique Visitors.

Paul Richardson-Owen, SVP, Global Lead at Dentsu Aegis, sagt: „Outstream ist sehr schnell zu einem festen Bestandteil des Video-Ökosystems herangewachsen. Eine wichtige Voraussetzung für das weitere Wachstum ist es, Outstream in der digitalen Werbung zu etablieren und durch Praxisbeispiele den richtigen Einsatz aufzuzeigen. Deshalb bin ich gespannt darauf, wie das neue Trainingsprogramm von Teads dabei hilft, sowohl neue Standards für die Bewegtbild-Werbung zu definieren als auch die Effizienz von Outstream zu steigern.“