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SOCIAL MEDIA

Twitter bringt Bewegung in seinen Feed

18. February 2016 (ft)
Bild: zera93 - Dollarphotoclub.com

Das Jahr 2016 könnte für Twitter besser laufen. Schon seit letztem Jahr kämpft das Unternehmen mit stagnierenden Nutzerzahlen. Bisherige Versuche, die Plattform zu erneuern und so mehr Zuwachs zu bekommen, ließen die bestehenden Nutzer auf die Barrikaden gehen. Jetzt versucht es der Dienst mit einer nicht so eingreifenden Neuerung und appelliert damit an die Verspieltheit der Nutzer.

Veränderungen liegen Nutzern schwer im Magen

Anfang des Jahres machte sich Twitter unter seinen Nutzern nur wenig Freunde, als das Unternehmen Pläne angekündigt hat, das Zeichenlimit auf 10.000 zu erhöhen und erst letzte Woche waren die User in heller Aufregung, als der Dienst die Timeline nicht mehr chronologisch, sondern nach Relevanz zu ordnen. Unter dem Hashtag RIPTwitter machten sie ihrem Ärger Luft. Etwas zu früh, denn wie sich herausstellte, ist die neue Sortierung der Timeline optional. Für neue Nutzer kann dieser neue Algorithmus jedoch einen leichteren Einstieg in die Welt von Twitter bieten, da Twitter ihm relevante Inhalte leichter sichtbar macht. Damit nähert sich das Unternehmen mit seiner Timeline der von Facebook an.

Leichte Kost

Mit seinem neuen Feature wird Twitter wohl nicht so hohe Wellen schlagen. Über die nächsten Wochen möchte das Unternehmen für alle Nutzer den Zugriff auf eine GIF-Datenbank ermöglichen. Damit können Nutzer zukünftig die kurzen Bewegtbildschnipsel in ihre Tweets einbetten. Die Datenbank wird über die beiden GIF-Plattformen Giphy und Riffsy mit Inhalten versorgt und Kategorien wie „Happy Dance“ oder „YOLO“ bieten. Wenn sich in den Datenbanken nicht das passende GIF finden lässt, können auch entsprechende Dateien von PC oder Smartphone hochgeladen werden.

Ob Twitter damit mehr Nutzer für seinen Dienst begeistern kann ist unklar, aber vielleicht gibt es in Zukunft auf dem sozialen Netzwerk ein verärgertes Hashtag weniger und dafür mehr verspielte Katzen-GIFs, springende Hunde oder Traumtore von Messi und Co.