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MOBILE

Pubmatics Quartalsbilanz zeigt starken Zuwachs auf mobilen Werbemarkt

12. February 2016 (ft)
James Thew - Dollarphotoclub.com

Die Supply Side Platfom Pubmatic hat ihre Zahlen für das letzte Quartal 2015 vorgelegt und zeigt wie stark der mobile Werbemarkt wächst. In Europa hat nicht nur der Umfang an monetarisierten Ad Impressions zugenommen, sondern auch der durchschnittliche TKP (Tausenderkontaktpreis) ist im Jahresvergleich gestiegen. Zudem scheinen sich Werbetreibende mehr auf Android-Smartphones zu fokussieren.

Mehr Ads zu höheren Preisen

Nord- und Südamerika sind nach wie vor Pubmatics größter Markt für Mobile Ads. Auch wenn das Unternehmen im letzten Quartal 25% weniger Impressions in Amerika verkauft hat, bleibt es weiterhin der umsatzstärkste Markt für Pubmatic In Europa und dem mittleren Osten konnte Pubmatic im Gegensatz zum Vorjahr die Anzahl der verkauften Impressions um 82% steigern.

Die TKPs beider Märkte haben signifikant zugenommen. In Amerika ist der TKP für mobile Werbung um 56% gestiegen, während der TKP auf dem Markt von Europa und dem mittleren Osten immerhin noch um 47% gestiegen ist. Pubmatic führt diesen Trend darauf zurück, dass sich der Fokus der Werbetreibenden auf qualitativ hochwertigeres Inventar verschiebt, um Kunden eine bessere Werbeerfahrung zu bieten und so Adblockern entgegen zu wirken.

Android im Fokus

Nach Angaben von Pubmatic konzentrieren sich Werbetreibende hauptsächlich auf die 80-prozentige Mehrheit der Smartphone-Nutzer, die Android benutzt. Daran konnte auch der Launch des neuen iPhones kurz vor dem vierten Quartal 2015 nicht ändern. Die Anzahl der verkauften Ad Impressions für mobile Android Apps steigerten sich um 76% im Gegensatz zum Vorjahr. Ads für iOS Apps konnten lediglich einen Zuwachs von 2% verzeichnen. Für das mobile Web wurden von Pubmatic sogar 22% weniger Ads verkauft als noch im vierten Quartal 2014.

Pubmatic vermeldet, dass sich im letzten Quartal 2015 die "Mobile Gap" beim Programmatic Buying definitiv geschlossen hat. Damit gäbe es keinen Defizit mehr zwischen Werbeausgaben für mobile Ads und verbrachter Zeit von Nutzern auf mobilen Geräten.

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