DISPLAY ADVERTISING - In-App kommt hinzu

GfK erweitert die Cross-Device-Messungen

5. Oktober 2015 (jvr)

Die GfK macht Dampf, um die Wirksamkeit von Cross Device Kampagnen besser nachweisen zu können. Künftig misst das Marktforschungsunternehmen die Werbekontakte eines Nutzers auf verschiedenen Geräten (Desktop, Smartphone, Tablet usw.) und kann so das Browser- und das App Werbeerlebnis einheitlich untersuchen. Außerdem kooperiert die GfK mit Facebook bei der Auswertung von Facebook-Anzeigen.

Zukünftig werden von der GfK auch Werbekontakte gemessen, die über mobile Browser und Apps ausgeliefert wurden. Ziel ist es, Werbeanzeigen im Rahmen von Werbewirkungsbefragungen ganzheitlich zu untersuchen. "Damit werden die Möglichkeiten der geräteübergreifenden Markenwirkung durch Werbewirksamkeitsbefragung entscheidend erweitert", heisst es in einer Pressemitteilung der GfK.

Mit den Ergebnissen können Mediaagenturen, Online-Vermarkter und Werbetreibenden zukünftig den Erfolg von Werbekampagnen über alle digitalen Medien hinweg und auch hinsichtlich ihrer Markenwirkung bewerten. Dafür muss nicht nur der individuelle Werbekontakt gemessen werden, sondern auch, auf welchen Geräten und in welchem Umfeld der Werbekontakt stattgefunden hat.

„Vor einem Jahr um diese Zeit sprach ich mit Kunden auf Konferenzen darüber, dass das Hauptproblem mobiler Werbung darin besteht, dass wir diese nicht ausreichend messen können“, sagt Jens Barczewski, Leiter des Bereichs Digital Market Intelligence bei GfK in Deutschland. „Und das trotz der großen Datenmengen, die inzwischen zur Verfügung stehen. Dafür verantwortlich waren in erster Linie technologische Herausforderungen und Datenschutzthemen. Mittlerweile sind wir in der Lage, medien- bzw. geräteübergreifend zu messen und zugleich in vollem Umfang Datenschutzrichtlinien und Gesetze einzuhalten.“

Die GfK die wird die neue Auswertungsmöglichkeiten in ihre GfK Experience Effects integrieren. Im November geht es zunächst in den USA, Großbritannien und Deutschland mit den Cross-Device Messungen in Browser und Apps los. Weitere Märkte sollen sukzessive folgen.

Kooperation mit Facebook

Außerdem hat die GfK in Zusammenarbeit mit Facebook einen Ansatz entwickelt, mit dem sich die Wirksamkeit von Werbekampagnen, die über das Facebook-Inventar ausgespielt werden, über alle Geräte hinweg valide untersuchen lassen

Barczewski weiter: „Durch die Kombination der Werbekontaktmessung in Desktop-Browsern mit der in mobilen Browsern und Apps gelingt es GfK, den digitalen Kreislauf zu schließen. Die Kooperation mit Partnern wie Facebook ermöglicht zudem eine große Abdeckung und Skalierbarkeit des Ansatzes. Wir werden unsere Lösungen im Bereich digitale Werbung kontinuierlich weiterentwickeln, damit Werbetreibende ihre digitalen Aktivitäten besser überprüfen und auf dieser Basis integrierte und erfolgreiche Kampagnen entwickeln können.“