PERFORMANCE

Suchtraffic über Smartphones konvertiert am besten

27. Januar 2015 (sg)
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Suchtraffic über Smartphones führt im Vergleich zu Suchanfragen auf Desktop-PCs und Tablets deutlich häufiger zum Kauf. Dies ergab eine Analyse des Marketing-Cloud-Anbieters Marin Software für die Eurozone im vierten Quartal 2014. Demnach lagen internetfähige Telefone in diesem Zeitraum bei der Umwandlung von Impressions zu Conversions weit vor Desktops und Tablets, sowohl bei der Suchmaschinenwerbung als auch im Google Display Netzwerk (GDN).

Die mobilen Endgeräte werden immer bedeutender für die digitale Werbung. Das zeigt sich auch beim Suchmaschinenmarketing. Knapp ein Drittel der Search-Budgets wurde für Anzeigen auf Smartphones und Tablets eingesetzt. Dabei ist das Verhältnis zwischen Werbeausgaben und Conversions beim Smartphone am besten.

Andrea Ramponi, Regional Vice President DACH, Marin Software: "Budget in Search-Ads auf Smartphones ist gut investiert. Sie performen gut und sind im Vergleich zu anderen Kanälen noch relativ günstig. Das führt dazu, dass sich die Lücke zwischen mobiler Nutzung und Werbespendings zumindest in diesem Kanal schließt."

Die Analyse von Marin Software bestätige die Effizienz von Suchmaschinenmarketing auf dem Smartphone. Da sich Anzeigen und Suchergebnisse den kleinen Screen teilen müssen, entfällt nur ein kleinerer Teil der Kontakte auf iPhone & Co.: insgesamt 12,5 Prozent aller Search-Ad-Impressions. Aber der Anteil an den Search-Conversions liegt bei mehr als 20 Prozent. Desktop und Tablets können in puncto Wirkung nicht mit den Telefonen mithalten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind mehr als 15 Prozent aller Search-Impressions vom Desktop zum Smartphone gewandert. Auch bei der Click-through-Rate schlagen die Telefone klassische Computer und Tablets.

Mit ihrer Vorliebe für Werbung auf dem Handy sind die User in den Euro-Ländern führend. In Vergleichsregionen finden Suchanzeigen auf anderen Endgeräten mehr Akzeptanz: In Australien zeigen Tablets das beste Verhältnis von Anzeigen-Impressions zu Conversions. Auch in Großbritannien haben Tablet-Anzeigen die Nase vorn - trotz höherer Smartphone-Verbreitung als in Deutschland, Frankreich oder Italien.