DATA & TARGETING - Data Driven Advertising

Kupona bietet Profiltargeting im Netzwerk von Online-Shops

18. Dezember 2014 (hc)

Amazon hat angefangen auch Werbeplätze auf anderen Webseiten als der eigenen zu vermarkten. Attraktiv wird das Angebot durch das gute Targeting, das der Onlinehändler aus den Einkaufsgewohnheiten seiner Kunden ableitet. Die Performanceagentur Kupona aus Fulda hat nun nachgezogen und bietet nun ein Targeting an, was auf einer ähnlichen Idee beruht. Um ausreichend Daten zusammenzubekommen verknüpft Kupona fast 900 Online-Shops und Preisvergleichsseiten in einem Netzwerk. Potentielle Kunden werden markiert und können mit anonymen Profildaten aus dem E-Commerce verbunden werden.

Dafür stellen Shops und Preisvergleichsseiten dem Kupona Werbenetzwerk anonyme User-Profildaten zur Verfügung. Der Shop markiert einen User, wenn er sich über ein Produkt informiert. Mit dieser Information steuert Kupona dann Display-Kampagnen. Statt ihre Werbekampagnen an Zielgruppen auszuliefern, können Werbetreibende einzelne User mit potentiellem Kaufinteresse ansprechen. Kupona markiert User ohne Personenbezug. Möchten Werbungtreibende die Daten für Online-Kampagnen nutzen, tritt Kupona an den Profildaten-Provider heran und bittet um Erlaubnis zur Datennutzung.

Online-Shops, so Kupona, haben den entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Playern im Werbemarkt, dass sie um die tatsächlichen Einkäufe von Usern wissen. Das Wissen um Kaufinteressen ist ein hohes Gut im Werbemarkt und ist nicht nur Branchengrößen wie Amazon vorbehalten. Online-Händler, die nicht über die Mittel und Marktmacht verfügen, um eine eigene Plattform zu etablieren, können sich neutralen Werbenetzwerken wie dem von Kupona anschließen. Das Netzwerk aus derzeit etwa 900 Online-Shops in Deutschland markiert User in einer Vielzahl von Shops. Die Bündelung macht das Angebot für Werbungtreibende attraktiver.

Melanie Vogelbacher

Melanie Vogelbacher, Director Data Driven Advertising bei Kupona: "Wir arbeiten mit größtmöglicher Transparenz für Werbungtreibende und Profildaten-Provider. Unsere Online-Shops müssen jede einzelne Kampagne freigeben, die auf ihre Profile ausgesteuert wird. Die Hoheit über die Datennutzung bleibt immer beim Händler.“