PROGRAMMATIC

Mobile DSP Splicky wird ein Jahr alt

9. Juli 2014 (hc)

Die Mobile DSP Splicky veröffentlicht zum einjährigen Bestehen Einblicke in die bisherigen Kampagnen. Splicky erreicht nach eigenen Angaben ein durchschnittliches Trading-Volumen von mittlerweile 60.000 Anfragen pro Sekunde. Überdurchschnittlich gute Ergebnisse zeigen laut Spicky Native-Advertising-Kampagnen und Kampagnen mit Geotargeting.

Wichtige Wachstumstreiber der Plattform seien das Self-Service Interface auf CPC (Cost-per-Click) Basis, sowie mobile Kampagnen, die auf Ziele wie App-Installs optimiert werden. Als Kernmärkte von Splicky haben sich in den ersten zwölf Monaten Deutschland, Großbritannien, die Schweiz und die USA etabliert, letztere weisen das stärkste Wachstum auf. Einer der teuersten Mobile-RTB-Märkte sei die Schweiz, wo bei einem vergleichsweise geringen Gesamtvolumen die durchschnittlichen Einkaufskosten fast dreimal so hoch sind wie in Deutschland. Aber auch in Großbritannien wird das Inventar im Durchschnitt zu etwa 50 Prozent teurer eingekauft als in Deutschland oder den USA.

Mobile Web vs. Mobile Apps

Nach wie vor bieten Apps in der Regel mehr Reichweite als mobile Webseiten. Hinzukommen die oft höheren Klickraten. Viele Webseiten sind immer noch nicht für mobile Endgeräte optimiert und werden daher schlecht oder gar nicht skaliert, was dazu führt, dass klassische Onlinebanner inadäquat ausgeliefert werden.

WLAN vs. Mobiles Internet

Nach wie vor surfen die meisten Menschen auch mit ihren Smartphones über das heimische oder öffentliche WLAN. So kommt auch bei Splicky 81,23 Prozent des ausgelieferten Volumens über WLAN auf die mobilen Endgeräte der Zielgruppen. Dabei unterscheiden sich die CTRs von beiden Varianten nur geringfügig. Dies ist insofern erwähnenswert, da eigentlich die Ansicht verbreitet ist, dass die Aufmerksamkeit für Werbemittel zu Hause größer ist. Preislich gesehen ist der Traffic aus dem Mobilen Internet allerdings immer etwas teurer, da bestimmte Advertiser, etwa Mobile Content Firmen, ausschließlich auf diesen Traffic bieten.

Geotargeting und Native Advertising

Einen regelrechten Boom verzeichnen seit Anfang dieses Jahres die ortsbasierten Echtzeitkampagnen. Auch das Native Advertising ist ein Trendthema. Bei der Auslieferung der ersten zwei Millionen Native Ads zeigte sich laut Splicky eine bis zu fünfmal höhere Conversion Rate als bei allen anderen Ads. Über einzelne Apps, wie etwa die Android App von Tango ließen sich sehr hohe Klickraten im zweistelligen Bereich erzielen. Der durchschnittliche TKP liegt bei Native Ads allerdings höher als bei klassischen Banneranzeigen. Aktuell ist auch die Anzahl an Apps und Sites, welche Native Ads Inventar liefern, noch überschaubar. Sie liegt erst bei etwa zehn bis 20 Apps pro SSP. Splicky formuliert hier Hoffnungen in den Markteintritt von Twitter und anderen neuen Apps. Die Nachfrage von Seiten der Advertiser sei zumindest stark steigend.

Erfolgreiche mobile Werbeformate

Das wichtigste und am häufigsten ausgespielte mobile Werbeformat ist das 320x50-Standardbanner für Smartphones mit einer durchschnittlichen Click-Through-Rate (CTR) von 0,44 Prozent. Die größeren und aufmerksamkeitsstarken Werbemittel wie das 320x480-Interstitial (2,43 Prozent) und das 480x320-Interstitial (2,88 Prozent) werden insgesamt deutlich häufiger geklickt als herkömmliche Banner. Bei Tablets sind das Rectangle 300x250 (0,33 Prozent) und das Leaderboard mit 728x90 (0,41 Prozent) die reichweitenstärksten Formate. Die besten Clickraten auf Splicky zeigen die erst seit kurzem unterstützten Interstitial-Formate für das iPad (1024x768 und 768x1024), die in ersten Kampagnen Durchschnittswerte von 7,85 Prozent und sogar 11,91 Prozent verzeichneten.

Sven Ruppert, Co-Founder von Splicky: „Wir haben deutlich gespürt, wie der Markt für Mobile RTA in diesem Jahr an Fahrt aufgenommen hat. Insbesondere das zweite Quartal 2014 war mit einer Verdoppelung der Umsätze im Vergleich zum vorangegangenen herausragend. Insgesamt konnte Splicky seit dem Start ein quartalsweises Wachstum im dreistelligen Prozentbereich verzeichnen.“