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E-Mail-Klickraten sinken um 43,9 Prozent

8. Mai 2014 (hc)

Der E-Mail-Service-Provider Epsilon schlägt Alarm. Während die Zustell- und Öffnungsraten von Marketing-E-Mails in der gesamten EMEA Region stabil blieben, seien die Klickraten auf Links in den E-Mails zum Teil erheblich gesunken. Besonders in Deutschland sei dies zu spüren. Im Vergleich zum Vorjahresquartal meldet Epsilon einen Rückgang der Klickraten um 44 Prozent. Laut Epsilon ist das eine Auswirkung der rapide steigenden Nutzung von Smartphones.

Viele Smartphone-Nutzer würden Nachrichten bevorzugt unterwegs abzurufen. Während die Klickraten in der EMEA Region im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20,4 Prozent von 8,9 Prozent auf 7,1 Prozent noch einen vergleichsweise niedrigen Rückgang verzeichneten, sind sie in Deutschland im selben Zeitraum um 43,9 Prozent gesunken. So waren die Klickraten im vierten Quartal 2012 noch besser als im EMEA-Raum, liegen inzwischen aber deutlich darunter. Die Zustellungs- und Öffnungsraten bleiben hingegen weitestgehend stabil.

Swen Krups, Vice President Client Services bei Epsilon International: „Heute müssen Marken ihre Kunden immer häufiger ‚on-the-go‘ erreichen. Voraussetzung dafür ist die Optimierung von E-Mails und der Website für mobile Geräte. Unsere Untersuchung zeigt, dass es gerade in Deutschland höchste Zeit ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Zeit zum Abwarten gibt es allerdings nicht, denn niemand kann es sich auf Dauer leisten, die Hälfte der Kunden nicht richtig zu bedienen.“