ADTECH

Geräteübergreifendes Tracking mit hurra.com

28. April 2014 (gy)

Ab sofort bietet die Performance Marketing Agentur hurra.com eine Lösung für eine kanalübergreifende Customer Journey Analyse. Mithilfe einer verschlüsselten ID können werbetreibende Shopbetreiber die Kaufprozesse des Nutzers über die einzelnen Geräte und Kanäle hinweg analysieren und bewerten.

Teilnehmende Shops binden einen von hurra.com codierten TAG ein. Meldet sich ein Nutzer in einen der teilnehmenden Shops an, so wird mithilfe einer kyptologischen Hashfunktion eine eindeutige ID generiert. Die ID soll über alle vom Nutzer genutzten digitalen Endgeräte, mit denen er sich im betreffenden Shop anmeldet hinweg gelten. So sei es erstmalig möglich Customer Journeys vollständig aufzuschlüsseln. Auch Attributionsmodelle, Nutzererfahrungen und Mediapläne sollen so signifikant verbessert werden können.

Die praktische Anwendung könnte wie folgt aussehen:

Ein Nutzer sucht auf dem Desktop nach „Grillutensilien“. Er klickt dann auf eine Google AdWords-Anzeige und wird auf eine Shopseite weitergeleitet. Er meldet sich an und wird anonymisiert erfasst. Vor dem Kauf bricht der Nutzer ab, informiert sich am Tag darauf jedoch stationär – beispielsweise in einer Filiale eines Wettbewerbers – und vergleicht vor Ort die Angebote über das Smartphone. In diesem Falle klickt der Nutzer nochmals auf die Anzeige und gelangt wieder zum Shop, ohne den Kauf abzuschließen. Abends loggt er sich dann über einen Direkteinstieg erneut in den Shop des Anbieters ein und vollzieht schließlich seinen Kauf über das Tablet. Durch die anonymisierte Customer Journey könne dann die Bedeutung der einzelnen Geräte im Kaufprozess nachvollzogen werden. Einzelne Kanäle und deren Zusammenspiel können Werbetreibende nun vollständig betrachten und bewerten.

Markus Schindler, Head of Marketing & Sales bei hurra.com sagt: „Bislang war die Bedeutung einzelner Absatzkanäle nur unzufriedenstellend aufschlüsselbar. Der strategische Wachstumstrend Mobile schnitt bislang im Vergleich zum Desktop meist schlechter ab, da es durch die Devicebrüche ein Tracking- und somit Zuweisproblem gab."