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Facebook als Marketingkanal für die Reisebranche

6. März 2014 (gy)

Auf Facebook seien Reisen das am weitesten verbreitete Themengebiet. Facebook hat gezählt: Demnach hätten 42 Prozent aller Inhalte in dem sozialen Netzwerk einen Reisebezug. Knapp die Hälft der Menschen erfahren heute über Facebook wohin ihre Freunde verreisen. Auch die deutsche Reisebranche entdeckt mittlerweile das Potenzial von Facebook. Neben Lufthansa, Thomas Cook und Sixt hat auch Sonnenklar.tv Facebook erfolgreich für sich eingesetzt.

Es stimmt: Reisende lassen sich über Facebook besonders gut zu neuen Reisezielen inspirieren. Sie diskutieren im Social Netzwerk über zukünftige Reiseziele, dokumentieren ihre Reiseerlebnisse und fragen Freunde nach Tipps. „Mit 26 Millionen monatlich aktiven Menschen in Deutschland, von denen 15 Millionen Facebook täglich mobil nutzen, erreichen Reiseunternehmen nicht nur eine große Reichweite, sondern auch genaue ihre Zielgruppe“, sagt Lee McCabe, Global Head of Travel Strategy bei Facebook.

Um nun die Bedeutung von Facebook für die deutsche Reisebranche zu unterstreichen, hat das Social Network zum gestrigen Start der ITB in Berlin einige Beispiele dazu veröffentlicht, wie deutscher Reise- und Touristikunternehmen Facebook für ihre Zwecke erfolgreich eingesetzt haben:

Die Fluggesellschaft Lufthansa erstellte zum Beispiel viele kleine dokumentarische Geschichten mit dessen inspirierenden Erlebnissen Lufthansa die Lust auf Abenteuer und Entdecken erwecken konnte. In Deutschland und den USA erreichte die Kampagne 16,3 Millionen Menschen in ihrem News Feed, stationär sowie mobil. Lufthansa konnte somit eine 14 prozentige Steigerung seiner Markenbeliebtheit in der Kernzielgruppe erzielen. Alexander Schlaubitz, Senior Vice President Marketing, Lufthansa AG über Facebook: „Facebook ist für uns eine ideale Plattform, um mit hochemotionalen Geschichten Millionen von Menschen zu inspirieren – sie bietet uns die Möglichkeit, relevante, hochwertige Inhalte mit Marketing-Effekt und Media-Effizienz zu verbinden.“

Auch Thomas Cook konnte Facebook positiv für sich nutzen. So gelang es dem Unternehmen seine Online-Abverkäufe zu steigern und gleichzeitig die Kosten pro Bestellung zu senken. Das Unternehmen sagt sogar, dass Facebook bezüglich der Performance  mit klassischen Display-Kampagnen mithalten könne und diese in den Ergebnissen teilweise sogar übertrumpfe. Der CPO war 38 Prozent niedriger als bei vergleichbaren Display-Kampagnen. „Facebook ist eine geeignete Ergänzung zu unserem Marketingmix. Mit Sicherheit werden wir uns für zukünftige Kampagnen wieder die Möglichkeiten anschauen, die Facebook zu bieten hat“, so Dirk Ebbighausen, Leiter Online Marketing bei der Thomas Cook AG.

Der Autovermieter Sixt und Sonnenklar.tv konnten beide mit Facebook ihre gesetzten Ziele erreichen: „Wir konnten selektiv Kunden ansprechen und konvertieren, die zuvor akquiriert worden sind, aber den Bestellprozess auf unseren Buchungsseiten abgebrochen haben“, so Stephan Hong, Director Online Marketing von SIXT. Dirk Föste, Managing Director, FTI eCom GmbH sagt: „Die Menschen, die auf Anzeigen klicken, sind nicht die, die später auch kaufen. Ähnlich wie bei TV-Werbung, Out-of-Home oder anderen Massenmedien bedingt einzig die Frequenz und die Relevanz der Botschaft die spätere Aktion des Kunden, nicht der Klick. In einer Welt der Last-Klick- und CPC-Kampagnen zwingt dies zum Umdenken.“