MOBILE

Mobiles Web oder Apps? Kommt drauf an

28. Februar 2014 (gy)

Salesforce ExactTarget hat für den eigenen Mobile Bahavior Report 2014 Untersuchungen zur privaten Nutzung von Mobilgeräten durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass zum Beispiel Twitter von der Mehrheit der Nutzer über das mobile Internet und nicht über die App angesteuert wird. Im Unterschied dazu rufen 98 Prozent der mobilen Nutzer ihre Wettervorhersagen eher über Apps ab. Auch bei Instagram, Pinterest und Facebook sind die App-Angebote weitaus beliebter. Bei der Nachrichtenpublikation CNN hat das mobile Web wieder die Nase vorn.

Laut der Studie nutzen 65 Prozent der Tablet-Besitzer ihre Geräte mindestens einmal pro Tag, auch während des Fernsehens. Smartphone und Tablet nutzen 41 Prozent der Teilnehmer mindestens einmal pro Tag gleichzeitig. Damit die Mobile Strategie von Unternehmen aufgeht, müssen diese verstehen, wie ihre Nutzer auf den mobilen Content zugreifen. Doch das Nutzungsverhalten ist von Anbieter zu Anbieter höchst unterschiedlich.

Twitter wird beispielsweise von 74 Prozent seiner Nutzer über das mobile Internet angesteuert und nicht über die App. Ähnlich sieht es bei Amazon aus. Auch CNN, YouTube und Yahoo! werden noch mehrheitlich über das mobile Web genutzt. Im Vergleich dazu bevorzugen 98 Prozent der Nutzer mobile Apps für ihre Wettervorhersagen, dem Teilen ihrer Bilder und Interessen über Instagram und Pinterest sowie bei Facebook und den Gutscheindienst Groupon. (siehe Abbildung unten)

Quelle: ExactTarget Blog

Für sinnvollen Content wären 76 Prozent der Studienteilnehmer bereit ihre Standortdaten anzugeben. 73 Prozent halten dies sogar für ziemlich oder sehr nützlich.

Laut weiteren Ergebnissen der Studie entsprechen die mobile Webseiten aber noch immer nicht den Erwartungen der Nutzer. Mobile Webseiten böten nicht genügend Inhalte, so 54 Prozent der Befragten. 54 Prozent sagten auch, dass es leichter sei Informationen auf mobilen Webseiten zu finden als in Apps. Demnach sind Webseiten die für die mobile Nutzung optimiert wurden anwenderfreundlicher, müssten aber im Bezug auf Content zulegen.

Mobiles E-Mail-Marketing scheint besonders den Absatz zu fördern so der Report. Denn 84 Prozent der Befragten, die sich in den vergangenen sechs Monaten für E-Mails einer Marke angemeldet haben, haben darüber anschließend auch eingekauft. Knapp die Hälfte von ihnen nutzte dafür ein Mobilgerät.Einmal täglich rufen 91 Prozent der Anwender ihre E-Mails mit dem Smartphone ab. 90 Prozent versenden SMS, 76 Prozent nutzen ihr Smartphone zur Online-Recherche und 75 Prozent greifen so auf soziale Netzwerke zu.

Die Studie basiert auf einer Befragung von 470 US-Konsumenten die mit der Analyse von Trackingdaten von ExactTarget kombiniert wurden.