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SmartTVs: Mehr verkauft als benutzt

5. August 2013 (hc)

Das Marktforschungsinstitut GfK hat im Auftrag der Bitkom Daten zur Nutzung von Smart-TV in Deutschland erhoben. Demnach steigt der Anteil von internetfähigen Fernsehgeräten an den verkauften Fernsehgeräten weiter. 2012 lag dieser bei 47 Prozent, momentan sind es etwa 58 Prozent. Die Studie geht davon aus, dass der Anteil auch weiter steigt. Schon Ende des Jahres sollen 30 Prozent der Haushalte über ein Smart-TV-Gerät verfügen.

Fernseher können auch über ein Zusatzgerät an das Internet angeschlossen werden. Einige externe Receiver, etwa zum Empfang von Kabel- oder Satellitenfernsehen, Blu-ray-Player und Spielkonsolen verfügen ebenfalls über einen Online-Zugang. Zudem gibt es spezielle Set-top-Boxen, die Internet-Dienste auf den Fernseher bringen.

Jeder zehnte Deutsche gehe - so die Studie - über eine solche Box mit seinem Fernseher online. Fünf Prozent greifen auf den Online-Zugang ihrer mit dem Fernseher verbundenen Spielkonsole zurück. Über die Nutzung des integrierten Gerätes werden keine Angaben gemacht. Allerdings geben andere Studien Grund zu der Annahme, dass die Nutzung der Internetfunktionen von SmartTVs eher gering ist. Fittkau und Maaß Consulting schätzte die Verbreitung von SmartTVs schon im Februar auf über 30 Prozent, attestierte aber geringe Nutzung der Internetfunktion. Zudem sei diese vor allem auf Filme und Sendungsarchive fokussiert. ADZINE berichtete im Februar: "SmartTV-Besitzer nutzen die Online-Funktionen nicht".

Für die Daten zur Nutzung von externen Geräten zur Verbindung des Fernsehers mit dem Internet wurden in einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Bitkom ermittelt. Befragt wurden 1.004 Bundesbürger ab 14 Jahren.