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Paywall-Alternative im Gaming

25. Juni 2013 (stg)

Die GAN Technologies, Technologietochter des Gaming-Vermarkters GAN Game Ad Net, hat eine branchenübergreifende Lösung entwickelt, welche die Freischaltung von Paid-Content durch das Betrachten von Werbevideos ermöglichen soll. Das sogenannte In-Content-Video sei manipulationssicher, skalierbar und unkompliziert in der Anwendung.

Der Markt für Computer- und Videospiele wächst auf Grundlage des F2P (Free-to-Play-Online-Games) -Geschäftsmodells rasant. Die technische Lösung von GAN sei deutlich einfacher als das Einbinden einer Paywall und erschließt für Content-Anbieter im Internet neue Einnahmequellen durch innovative Video-Werbeflächen.

Moderne F2P-Games bieten ein Angebot aus kostenlosen Grund- und zahlungspflichtigen Zusatzleistungen, das bei hohen Zugriffszahlen konstante Umsätze garantiert.

Marlon Werkhausen

Marlon Werkhausen, Gründer und Geschäftsführer von GAN, kommentiert: „Spieler von F2P-Games schalten durch unsere Video-Lösung kostenpflichtige Inhalte frei und werden so an Premium-, also bezahlten, Content gewöhnt. Künftige Kaufentscheidungen werden durch das vorherige Testen des kostenpflichtigen Contents erleichtert. Von dieser Lösung profitieren sowohl die Verlage und andere Content-Anbieter, als auch die Werbeindustrie, für die neue Werbeflächen erschlossen werden.“

Die In-Content-Video-Lösung funktioniert relativ einfach: Gelangt der Nutzer an die Bezahlschwelle, kann er nebst den zahlungspflichtigen und meist an eine Registrierung gebundene Leistung als zusätzliche Option „Video für Content X anschauen“ wählen. Innerhalb dieses Prozesses wird gegenüber Inhalte-Anbietern und Werbetreibenden sichergestellt, dass der Austausch zwischen „Premium-Content“ und „Werbebotschaft“ garantiert stattfindet - analog zu den längst verbreiteten In-Stream-Videos, sprich der Werbung vor Videobotschaften.

Für diese skalierbare Schnittstelle zwischen garantierter Werbeauslieferung nach Marktstandards und bezahlpflichtigen Inhalten hat GAN ein Patent angemeldet. Das Verfahren soll von allen Content-Anbietern einfach in die bestehende Infrastruktur für Desktop Browser- und Mobile-Content eingebunden werden können.

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