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Cookie Clearinghouse weist ungebetene Cookies aus

21. Juni 2013 (stg)

Mit dem Cookie Clearinghouse hat das Center for Internet and Society (CIS) eine neue Einrichtung gegründet, die die Privatsphäre im Internet stärken soll. Dort sollen Informationen über Cookies gesammelt werden, um diese zu bewerten. Browserhersteller können die gewonnenen Daten nutzen, um die vom Nutzer unerwünschten Cookies zu entfernen.

Zwei Listen sind geplant. Eine Liste mit akzeptablen Cookies und eine Art Sperrliste mit unerwünschten Cookies. Dadurch soll die "Sammelwut" von Drittanbietern erschwert werden. Diese legen oft Cookies auf Rechnern ab, obwohl die Seite des Anbieters nie besucht wurde. Werbevermarkter nutzen das, um das Surfverhalten einzelner zu verfolgen. Dank der gespeicherten Bewertungen im neuen Cookie Clearinghouse sollen jene "tracking cookies" künftig leichter gefiltert werden.

Das Cookie Clearinghouse ist aus der Initiative "Do Not Track" hervorgegangen. Entwickelt wird es von Mozilla und Opera Software sowie Forschern, die sich mit der Privatsphäre im Netz befassen. Privatnutzern können mittels Kommentarfunktion weiteren Input geben. Webseitenbetreiber, dessen Cookies auf der Sperrliste gelandet sind, können Widerspruch einlegen und eine Neubewertung einfordern. Objektivität ist also gegeben.