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Burda hält Wachstumskurs – Digitales Segment mit stärkster Dynamik

7. June 2013 (stg)

Mit einem konsolidierten Außenumsatz von 2,456 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2012 hat Hubert Burda Media im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 12,9 Prozent erzielt. Stärkste Umsatzentwicklung im digitalen Bereich (+23,7 Prozent). Ende 2012 betrug die Anzahl der Beschäftigten 9.241 (+12,0 Prozent). Dieser Kurs konnte auch 2013 fortgesetzt werden.

Dr. Paul-Bernhard Kallen

„Für Burda ist Technologie zentraler Bestandteil jeder Medienplattform. Zudem bringen wir Leidenschaft, Kreativität, handwerkliches Können und nicht zuletzt ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und Interessen der Konsumenten ein. So entstehen Produkte, für die sich Menschen begeistern“, erläutert Dr. Paul-Bernhard Kallen, Vorstandsvorsitzender von Hubert Burda Media, das unternehmerische Handeln.   

Die stärkste Dynamik in der Umsatzentwicklung weist der Bereich Digital auf, der 1,16 Milliarden des Gesamtumsatzvolumens des Jahres 2012 ausmachte (+23,7 Prozent gegenüber Vorjahr). Dabei wurde besonders in zwei Bereiche investiert: an der Xing AG hat Burda 2012 die Mehrheit übernommen, die Tomorrow Focus AG hat rund um den Anbieter HolidayCheck weitere Akquisitionen im Geschäftsfeld Reise getätigt.

Insgesamt investierte Burda im vergangenen Jahr 308 Millionen Euro in den Ausbau und die Weiterentwicklung des Medienportfolios.

Im Anzeigenmarkt stieg der Anteil des Vermarkters BCN deutlich an (454 Mio €; 16,7 Prozent). Im Vertriebsmarkt erzielte das mehr als 80 Zeitschriften umfassende Burda-Portfolio mit 340 Millionen verkauften Exemplaren nahezu Vorjahresniveau (-0,4 Prozent). Auch der Umsatz hielt sich mit 645,5 Millionen Euro stabil.

Im ausländischen Verlagsgeschäft erwirtschaftete Burda mit 240 Zeitschriftentiteln einen Umsatz von 419,3 Millionen Euro. Bedeutendste Auslandsmärkte für Burda bleiben Osteuropa und die Wachstumsregionen Asiens sowie die Türkei. Mit der Beteiligung an der polnischen E-Commerce-Plattform Showroom und den Vorbereitungen für den Markteintritt in Südamerika soll dieser Weg sowohl im Print als auch im Digitalen fortgesetzt werden.
 
Hier der gesamt Geschäftsbericht zum Nachblättern.

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