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Dänische Publisher machen sich fit fürs Realtime Advertising

18. February 2013 (hc)

Mehrere große dänische Premium Publisher schließen sich zum Publishernetzwerk "Dansk Udgivernetværk" oder Danish Publisher Network (TDPN) zusammen. Die ersten im Bunde sind Politiken, Jyllands-Posten und Ekstra Bladet, die zusammen auf über 2,2 Millionen Unique User kommen. Mit weiteren Publishern werde bereits verhandelt. Gemeinsam und mit der technologischen Unterstützung von Rubicon Project will man das Inventar fürs Real-Time Bidding (RTB) zugänglich machen.

Jay Stevens

Jay Stevens, Senior Vice President bei Rubicon Project, zum Deal: „TDPN ist das zweite große Publisher-Konsortium, das in Europa startet. Durch die Zusammenlegung von Inventar und Zielgruppen-Daten haben die Publisher so die Chance, es mit Wettbewerbern wie Facebook und Google aufzunehmen und sich einen angemessenen Platz in den Mediaplänen der Agenturen zu sichern. Wir werden im Team daran arbeiten, die Erlöse der Publisher zu maximieren. Dies gelingt etwa durch die Schaffung von Daten-Segmenten, damit Agenturen Kampagnen effizienter aussteuern können, sowie der Einrichtung von Private Marketplaces mit führenden Agency Trading Desks.“

Martin Jensen, Head of TDPN, ergänzt: „Das Auftauchen der Agency Trading Desks in Dänemark machte uns klar, dass wir mit RTB-Technologien arbeiten müssen, um Zugriff auf diese Budgets zu erhalten. Wir wollten eine Plattform, die uns Kontrolle gewährt, um zu unseren Konditionen vermarkten zu können, und zudem die Effizienz des Buchungsprozesses erhöht. Außerdem war uns bewusst, dass wir unsere eigenen Datenbestände besser nutzen können, wenn wir diese bündeln und den Käufern so mehr Volumen anbieten. Unsere Wahl fiel auf Rubicon Project, weil das Unternehmen bereits für zahlreiche Premium-Verlage in ganz Europa arbeitet und auch das französische Publisher-Kollektiv La Place Media unterstützt. Wir werden von der Erfahrung und der Beratungskompetenz des Unternehmens profitieren, um Real-Time-Trading-Technologien bestmöglich für uns zu nutzen und die Vermarktungserlöse zu optimieren.“