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PERFORMANCE

Apprupt mit neuem Trackingverfahren

21. June 2012 (rr)

Das mobile Werbenetzwerk apprupt hat ein neues Trackingverfahren gelauncht, das sich in der Wirkungsmessung von alternativen Lösungen ohne UDID-Erkennung unterscheiden soll. Das im Laufe der letzten 18 Monate parallel zur UDID-Nutzung entwickelte Mobile Device Recognition-Verfahren erreicht laut dem Netzwerk eine Genauigkeit von 85 Prozent im Vergleich zum nahezu fehlerfreien UDID-Tracking.

Apple hatte im August letzten Jahres angekündigt, dass es mittelfristig keine Freigaben mehr für jene Apps im Apple App Store erteilen wolle, die die Nutzung und Übertragung von UDID (Unique Device Identifier) ermöglichen. Mit dieser Richtlinie ist Apple dann seit März in die Umsetzung gegangen. Advertiser, Publisher, Werbedienstleister und Vermarkter müssen daher nun alternative Trackingmethoden entwickeln, um plattformübergreifend valide Daten zur anonymisierten Nutzererkennung zu aggregieren und eine effektive und zielgruppenspezifische Auslieferung mobiler Werbekampagnen sicherzustellen.

Apprupts Trackingverfahren ist als Teil der ePrivacy-Datenschutzzertifizierung, die das Unternehmen im Februar erhalten hat, für vollständig datenschutzkonform befunden worden. Die Lösung setzt auf einer Device Recognition-Methode auf. Diese ermöglicht es nach Unternehmensangabe, App Downloads einem Werbemittel bzw. einer mobilen Quell-Location zuzuordnen. Demnach werden dazu mehr als 50 Geräte-Merkmale (Sprachcode, IP-Adresse, Farbeinstellungen, Zeitzoneneinstellungen, u.a.) sowie ein zeitbasierter Algorithmus aus Werbemittel-Interaktion und Transaktions-Zeitpunkt zugrunde gelegt und miteinander verglichen.

Andrzej Dzius, Chief Technology Officer der apprupt GmbH, erklärt: „Die Datenschutzkonformität und Genauigkeit unseres Mobile Device Recognition-Verfahrens sucht im Markt ihresgleichen. Wir arbeiten nichtsdestotrotz mit Nachdruck daran, das Verfahren insofern weiterzuentwickeln, dass wir auf absehbare Zeit die Genauigkeit des UDID-Tracking abbilden können.“

Bereits im April hatte das Berliner Unternehmen Trademob ein Tracking ohne UDID vorgestellt.

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