Viele Unternehmen bieten den Webseitenbetreibern Gratisdienste zur Web-Analyse, Suchmaschinen, Nachrichten oder Plug-Ins zu Social Networks an, die auf der eigenen Seite integriert werden. Was viele Webseitenbetreiber nicht wissen: Über diese Dienste sammeln die Anbieter Userdaten über die eigene Reichweite hinaus und erstellen daraus Nutzerprofile. Diese können über die Vermarktung von speziellen Zielgruppenmerkmalen zu Geld gemacht werden.
Genannte Dienste sind also keinesfalls gratis, denn man bezahlt mit den Daten der eigenen User. Der Datenübergang an Dritte ist nicht nur ein Vertrauensbruch gegenüber den Nutzern, sondern kann den Webseitenbetreiber in vielerlei Hinsicht teuer zu stehen kommen. Erstens verdienen möglicherweise Wettbewerber mit der eigenen Audience Geld, indem User über Ad Networks und Exchanges nach Interessen getargetet werden.
Darüber hinaus ist der Webseitenbetreiber für den Umgang mit Nutzerdaten haftbar, auch wenn die Daten ohne dessen Wissen an einen anderen weitergegeben wurden. Bei Verstößen gegen das Telemediengesetz und das Datenschutzgesetz kann es zu Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro kommen.
Web-Controlling Anbieter etracker informiert in einem Whitepaper über das Data-Leakage und wie man als Betreiber einer Website damit umgehen sollte und was in puncto Datenschutz zu beachten ist.
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