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ONLINE VERMARKTUNG

Das Geschäft mit dem Online-Dating

6. June 2011 (ts)

Jeder zweite zwischen 14 und 30 Jahren flirtet im Internet. Das ergab eine Studie von Aris im Auftrag von BITKOM. Dabei verhalten sich beide Geschlechter sehr ähnlich. Von den 1.003 telefonisch Befragten haben allerdings nur 7 % einen festen Partner im Netz gefunden.

Wenn Herrchen seinen Labrador ausführt, ist ihm nicht nur die gefüllte Blase des Haustiers ein Anliegen: Vielleicht findet Herrchen ja ein hübsches Frauchen. Eine klassische Gelegenheit einen Partner zu finden. Weniger romantisch wird beim Einkaufen oder in der Disco geflirtet. Die Liebe bahnt sich ihren Weg und bleibt real, auch wenn sie digital begonnen hat.

Jeder Zweite der noch nicht 30Jährigen hat schon mal im Internet geflirtet. Facebook und StudiVZ bieten fruchtbare Jagdgründe auf der Suche nach Geschlechtspartnern. Aber auch Datingplattformen werden rege genutzt. Insgesamt hat jeder vierte Internetnutzer Erfahrung online anzubändeln.

Die von BITKOM durchgeführte Studie ergab ebenso, dass Männer etwas häufiger als Frauen im Internet flirten (22 gegenüber 16 Prozent). Dafür werden Frauen aber häufiger reingelegt (etwa sechs gegenüber zwei Prozent bei Männern).

Besonders dauerhaft sind die Bekanntschaften dabei aber nicht. Nur 7 Prozent führt eine feste Beziehung, die sich aus einer Netzbekanntschaft ergab. Ob man mit einem Labrador besser abschneidet ist nicht bekannt.

Für die von BITKOM beauftragte Studie wurden telefonisch 1.003 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt. Durchgeführt wurde sie von dem Meinungsforschungsinstitut Aris. Die Ergebnisse der repräsentativen Untersuchung basieren auf 740 Internetnutzern.