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Bauer Media Group ernennt Ingo Klinge zum CEO der deutschen Publishing-Sparte

23. April 2020 (jm)
Bild: Ingo Klinge; Bauer Media Group Presse

Nachdem Sven Dams überraschend auf eigenen Wunsch seinen Posten bei Bauer als CEO der deutschen Publishing Business Unit sowie als Co-Präsident der weltweiten Publishing-Aktivitäten nach erst einem Jahr aufgibt und die Bauer Media Group verlässt, rückt Ingo Klinge nach. Wie das Unternehmen bekanntgab, wird Klinge neuer CEO. Weiterhin wurde bekanntgegeben, dass Rob Munro-Hall nun alleiniger Leiter der weltweiten Publishing-Aktivitäten sein wird und somit kein direkter Ersatz für Dams zweite Funktion folgt.

Ingo Klinge war bisher stellvertretender Leiter der deutschen Publishing Business Unit, die alle Print- und verlegerischen Digitalaktivitäten hierzulande verantwortet, und hat bereits seit Oktober 2018 als Mitglied des German Publishing Board das hiesigePublishing-Geschäft der Bauer Media Group mitgestaltet. Außerdem war er als Verlagsgeschäftsführer zusätzlich für die Segmente Women und Yellow zuständig. Klinge verfügt über jahrelange Erfahrung in der Verlags- und Medienbranche und ist somit laut Bauer ein geeigneter Kandidat für die Position des CEO. Dies bringt auch Rob Munro-Hall zum Ausdruck, der ab sofort alleiniger Leiter (Präsident) der weltweiten Publishing-Aktivitäten sein wird: “Ich bin sehr froh, dass wir Ingo für die Position gewonnen haben. Schon als stellvertretender Leiter der Business Unit hat er maßgeblich dazu beigetragen, das deutsche Publishing-Geschäft auf die Zukunft hin auszurichten.”

Business Development-Aktivitäten auf Eis gelegt

Die Corona-Krise macht auch vor der Bauer Media Group keinen Halt, daherpausiert das Unternehmen fortan seine Business-Development-Aktivitäten im Bereich Publishing. Diese Maßnahme soll solange bestehen bleiben, bis die langfristigen strukturellen Folgen der Pandemie für die Wirtschaft erkennbar werden. Das Unternehmen gab in diesem Zuge bekannt, dass Stefanie Hauer, die Leiterin dieses Bereiches, die Bauer Media Group verlassen wird. Hauer war erst vergangenes Jahr ins Unternehmen gekommen. Auch andere Medienkonzerne setzen in der aktuell anhaltenden Corona-Krise auf Sparmaßnahmen oder nehmen staatliche Hilfen, wie die Möglichkeit der Kurzarbeit, in Anspruch.