Das Facebook baut seine Möglichkeiten für In-App Header Bidding aus. Dadurch können Publisher Ad Impressions auf mehreren Supply Side Plattformen parallel zur Auktion anbieten. Bereits vor einem Jahr wurde die Unterstützung von Header Bidding im Mobile Web angekündigt. Nun folgt der In-App-Bereich. App-Publisher, die Header Bidding nutzen, können damit nun auch Werbeplätze über Facebooks Audience Network anbieten.
Zum Start können drei Anbieter das Inventar vom Facebook Audience Network in ihre Auktionen einbeziehen. Facebook ist dafür Kooperationen mit Fyber, MAX und Twitters Mopub eingegangen. Es haben bereits mehrere Unternehmen In-App Header Bidding adaptiert. Allerdings hat sich Facebook offenbar dagegen entscheiden, eigene Technologien zu entwickeln. Publisher können daher ihre eigene oder Technologien von Drittanbieter nutzen, um Zugang zum Audience Network zu bekommen.
Durch die Technologien, wie zum Beispiel FairBid von Fyber können Käufer von digitalen Werbeplätzen Gebote für einzelne Werbeimpressionen in Apps in Echtzeit abgeben, während gleichzeitig die direkte technische Integration mittels Software Development Kit (SDK) mit dem Publisher erhalten bleibt.
Die Technologie bietet App-Publishern eine Plattform, die das in den meisten Mediationslösungen genutzte „Wasserfall-Prinzip” ersetzt und keine Bevorzugung des eigenen Marktplatzes oder Werbenetzwerkes gegenüber anderen Werbepartnern erlaubt. Dadurch ist gewährleistet, dass das höchste Gebot gewinnt – unabhängig davon, von welchem Netzwerk es kommt.
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