PROGRAMMATIC

Voll im Trend: Zynga bietet ‘garantierte’ Anzeigenplätze

6. Januar 2016 (jvr)

Browserspiele-Anbieter Zynga (Farmville) stellt sein vorrangig mobiles Inventar dem programmatischen Einkauf zur Verfügung. Unterstützt wird Zynga dabei von der US-amerikanischen Supply-Side-Platform (SSP) Rubicon Project. Dazu wird Rubicon den Werbetreibenden die Kontaktmengen in den Zynga Gaming-Umfeldern über eine "Guaranteed Orders Platform" garantieren.

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Zynga wird seine Werbeformate, wie "Sponsored Play“ und "Gamified Units“, exklusiv über Rubicon programmatisch vermarkten. Online-Gamer bevorzugen auf den Zynga-Spieletiteln den Konsum eines längeren Video-Ads um dafür 48 Stunden ohne Werbeunterbrechung weiterspielen zu können. Diese Werbeformen hätten sich laut Julie Shumaker, Zyngas Vice President Sales, auch für die Brand Advertiser bewährt.

Das Problem: Im Programmatic Advertising und hier besonders im auktionsbasierten Real-Time-Bidding lassen sich feste Kontaktmengen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nur schwer planen, weil nicht jeder passende Nutzerkontakt vom Brand Advertiser gewonnen werden kann. Doch Brand Advertiser, die ein neues Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt launchen wollen, benötigen einen hohen Werbedruck und damit viele Werbekontakte in einem vordefinierten Zeitfenster.

Rubicon löst dieses Dilemma über den eigenen Marktplatz mit der Guaranteed Orders Platform. Diese Plattform berücksichtigt alle passenden Umfelder und Kanäle (mobil und stationär) des Werbeträgers und reduziert die Buchungsschritte auf ein Minimum. Durch eine API-Integration mit dem Ad Server des Publishers - in diesem Fall Zynga - kann die Rubicon Plattform die entsprechenden Volumina an Ad Impressions reservieren und die ‘garantierten’ Anzeigenplätze ausliefern, bis das Zielvolumen erreicht ist. Dabei helfen sollen auch die vorliegenden Data Insights von Zynga selbst sowie die Integration von First Party Data der Werbetreibenden.

Wir glauben: Automated Guaranteed wird 2016 ein Must-Have aufseiten der Publisher. Nur so werden sie die Branding Budgets, die immer häufiger programmatisch geplant und eingekauft werden, abgreifen können.