SEARCH MARKETING

Marin Software integriert Kontext-Daten

2. April 2014 (stg)

Marin Software integriert "Context Connect" in die eigene Marketingplattform. Damit können Advertiser äußere Faktoren, die ihre Kampagne beeinflussen können, berücksichtigen. Zu diesen Faktoren zählen etwa das Wetter, Aktien- und Währungsschwankungen, aber auch das Fernsehprogramm, spezielle Sportereignisse oder Warenbestände. Diese können benutzerdefiniert als Kriterien angelegt werden und beeinlussen dann die Keyword-Gebote und Sichtbarkeit von Anzeigen.

Die Einbindung der Kontext-Daten gibt den Marketing-Experten die Möglichkeit ihre Optimierungsstrategien besser zu gestalten und die Kampagnen genauer am Verbraucherverhalten auszurichten. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen hängen auch von äußeren, umweltbedingten Einflüssen ab. Mit Context Connect können Werbetreibende die jeweiligen Kontext-Daten berücksichtigen, die ihr Geschäft beeinflussen. Dabei sei es möglich, sowohl Daten aus eigenen Quellen als auch aus Quellen Dritter in die digitalen Marketing-Kampagnen einzubinden. So sollen sich Suchmaschinen-, Social- und Display-Performance anhand von kontextbezogenen Attributen evaluieren lassen.

Zusammen mit der Marin-Funktion „Dynamic Actions“ erlaubt Context Connect den Werbetreibenden, Keyword-Gebote und Sichtbarkeit anhand benutzerdefinierter Kriterien automatisch anzupassen. Um die Geschäftsergebnisse entsprechend der kontextbezogenen Datenverbindungen zu maximieren, können Gebote automatisch eingestellt werden.

Das folgende Beispiel zeigt die Auswirkungen von äußeren Einflüssen auf das Verbraucherverhalten und somit auf die Geschäftsergebnisse: Den Daten von Marin Software zufolge lagen während des Kälteeinbruchs in den USA vom 19. bis 25. Januar 2014 die bezahlten Suchmaschinen-Impressions, -Klicks und -Ausgabenanteile für Einzelhändler bedeutend höher als in Vergleichszeiträumen der letzten Jahre. Allerdings schossen die Suchmaschinen-Ad-Impressions um 1.500 Prozent in die Höhe, während das Klickvolumen lediglich um 268 Prozent wuchs und der Budgetanteil nur um 79 Prozent. Diese Zahlen legen nahe, dass die Verbraucher – bedingt durch das ungewöhnlich kalte Wetter – mehr Zeit mit Online-Shopping verbrachten, die Marketing-Experten aber daran scheiterten, diese dramatische Verschiebung optimal für sich auszunutzen.

Marc Höft

„Werbetreibende können nicht in die Zukunft schauen und jeden Umstand vorhersagen, der eine digitale Marketing-Kampagne beeinflussen könnte", meint Marc Höft, Commercial Director DACH von Marin Software. „Context Connect und die offene, flexible Struktur der Marin-Plattform ermöglichen es jedoch den Werbetreibenden, kontextabhängige Datenquellen zu integrieren und ihre digitalen Kampagnen unter Berücksichtigung der jeweiligen ausschlaggebenden externen Einflüsse zu optimieren.“