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Adform Report: RTB-Aufwärtstrend und steigende TKPs

11. März 2014 (stg)

Für das Real-Time Bidding war 2013 mit signifikanten Wachstumsraten ein entscheidendes Jahr: Die Advertiser-Ausgaben für RTB wuchsen um 366 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal legten die Ausgaben europaweit im vierten Quartal um 32 Prozent zu. Vor allem der Echtzeithandel für mobiles Inventar machte einen deutlichen Satz nach vorn. Zu diesem Ergebnis kommt der Quartalsreport „RTB Trend Report Europe Q4 2013“ von Adform, Anbieter einer europäischen Technologieplattform für digitales Adserving und Mediabuying.

Der Anteil programmatisch gehandelten Inventars auf Mobilgeräten und Tablets wuchs 2013 sogar um signifikante 518 Prozent und erreichte damit einen Anteil von 13 Prozent der gesamt gehandelten Impressions. Die Engagement Rate, die Interaktion der Nutzer mit RTB-Werbemitteln, stieg im vierten Quartal um 42 Prozent und die Engagement Time kletterte auf 15 Sekunden; nach 12,1 Sekunden im dritten Quartal.

Auch der Tausenderkontaktpreis (TKP) legte weiter zu: er schloss mit einem Allzeithoch im Schlussquartal und verbuchte eine Gesamtzunahme von 67 Prozent im vergangenen Jahr. Die Preissteigerung verlief in diesem Jahr kontinuierlich, ohne außergewöhnliche Spitzen. Eine Entwicklung, die auf die zunehmende Reife des Marktes schließen lassen kann.

Holger Mews

„Mehr Advertiser und auch Publisher planen Programmatic mittlerweile fest in ihre Jahrespläne ein. Wir erwarten daher, dass sich die Preisstabilisierung fortsetzt“, sagt Holger Mews, Senior Vice President of Programmatic Trading bei Adform. „Das vergangene Jahr war wegweisend für Programmatic und hat gezeigt, dass RTB nicht nur ein Trend ist, sondern eine Disziplin, mit der zu rechnen ist. 2013 hat RTB mehr und mehr den Weg in die Strategien auf der Angebots- wie Nachfrageseite gefunden. Publisher nutzen private Marktplatzsysteme, um Programmatic im direkten Inventarhandel einzusetzen. Brand Manager nutzen die Technik ihrerseits, um Verbraucher am oberen Ende des Sales Funnels zu erreichen. Alles deutet auf ein weiteres Wachstum auch in diesem Jahr hin.“