ECOMMERCE

2013 war Rekordjahr für deutschen Onlinehandel

21. März 2014 (hc)

Der englische Marktforscher Centre for Retail Research hat für das Gutscheinportal Deals.com eine Studie zum Umsatz des europäischen Onlinehandels erstellt. Der deutsche Online-Handel verzeichnete demnach 2013 rund 34,3 Milliarden Euro Umsatz ein erfolgreiches Jahr und machte damit 8,1 Prozent des deutschen Gesamthandelsvolumens aus. Ausgehend von einem linearen Wachstum prognostiziert die Studie für 2014 ein Plus von rund 22 Prozent und damit ein Gesamtumsatz von 41,85 Milliarden Euro und damit 9,7 Prozent am gesamten Handelsvolumen.

Beim Gesamtumsatz in Europa prognostizieren die britischen Marktforscher für 2014 einen Anstieg von 18 Prozent auf 155,3 Milliarden Euro. 2013 waren es noch 131,6 Milliarden Euro.

Zahlen und Prognosen zum Umsatz im Onlinehandel in Europa, aus der Studie von Deals.com. Grafik: ADZINE

Im vergangenen Jahr hat jeder Deutsche durchschnittlich 419 Euro im Internet ausgegeben, 2014 erwartet die Studie 511 Euro. In Deutschland waren die Pro-Kopfausgaben sogar bei 927 Euro. Dementsprechend wird auch für 2014 ein Wert von 1.131 Euro prognostiziert.

In Europa liegen vor den Deutschen nur noch die Briten. Im Vergleich mit den USA allerdings fallen die europäischen Zahlen im Durchschnitt dennoch eher gering aus. Der Anteil der Onlineshopper ist dort größer. Kaufen in Europa lediglich 45 Prozent online ein, sind es in den USA 55 Prozent. Der Einkaufswert pro Kopf ist mit 623 Euro im Schnitt in den USA fast doppelt so hoch wie bei Einkäufen der Europäer (343 Euro).

Tobias Conrad, General Manager bei Deals.com: „Der E-Commerce-Markt in Deutschland ist noch längst nicht gesättigt. Mit 2014 wird im Online-Handel ein weiteres Wachstumsjahr erwartet. Die insgesamt niedrigeren Preise und Angebote gerade in Online-Shops kombiniert mit der bequemen Art einzukaufen, locken immer mehr Käufer ins Internet. So werden auch in Zukunft noch mehr Unternehmen von diesem wachsenden Markt profitieren.“

Weiterführende Informationen zur Studie finden Sie hier.