Die Deutsche Telekom will ihre Download-Dienste Musicload, Gamesload und Softwareload nicht weiter betreiben. Der Grund für diese Entscheidung ist offenbar die übermächtige Konkurrenz. Im Kampf gegen die Dienste von Apple, Amazon und Google ziehen die Telekom-Dienste den Kürzeren. Derzeit sollen auch Gespräche mit Interessenten laufen, die die Plattformen übernehmen würden. So berichtet das Handelsblatt von heute.
"Es fehlt Music-, Software- oder Gamesload die wirtschaftliche Perspektive. Geschäftlich sind diese Modelle sehr unter Druck. Für uns macht eine Fortführung keinen Sinn mehr", so die Erklärung von Thomas Kiessling, Chief Product und Innovation Officer bei der Telekom. Von einer Schließung wären rund 50 Mitarbeiter betroffen.
Nicht zum Verkauf stehen die Dienste Videoload - vor zehn Jahren gegründet, profitiert er inzwischen vor allem von der Anbindung an das konzerneigene Web-TV-Angebot Entertain, bei dem die Wachstumsraten zuletzt sogar zweistellig gewesen sein sollen.
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