PERFORMANCE

Drei Alternativen zum AdWords-Bieterwettstreit

25. November 2013 (hc)

Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür und die Online-Händler greifen noch einmal tief in ihr Werbebudget. Viele werden dabei in SEA investieren, was bei AdWords die Preise in den Keyword-Biddings in die Höhe schießen lässt. Das Ergebnis sind meist hohe Klickpreise und nicht unbedingt eine gute Performance. Die Hamburger Performance-Agentur eprofessional gibt im Endspurt des Weihnachtsgeschäfts drei Tipps wie Online-Händler abseits von klassischem Suchmaschinenmarketing mehr aus ihrem Werbebudget herausholen können.

Ehemalige Shopbesucher erneut ansprechen

Mit den „AdWords Remarketing Lists for Search Ads (RLSA)“ können Besucher angesprochen werden, die bereits einmal auf der Seite des Online-Shops waren. Im Vergleich zu normalen Suchanzeigen erzielen sie wesentlich bessere Performance-Werte. Zwar sind die Klickpreise für umkämpfte Suchbegriffe auch hier hoch, allerdings sorgt die höhere Klickrate für ein besseres Kosten-Umsatz-Verhältnis.

Andere Suchmaschinen nutzen

Google ist nach wie vor die mit Abstand meistbesuchte Suchmaschine in Deutschland. Andere Kanäle konnten allerdings etwas aufholen. So wuchs der Anteil von Microsofts Suchmaschine Bing am gesamten SEA-Traffic seit der Einführung des Microsoft Adcenters Mitte 2012 auf vier bis fünf Prozent an. Da die Klickpreise hier oft günstiger sind als bei Google, kann es sich für Shopbetreiber lohnen, im Weihnachtsgeschäft über eine Umverteilung der Budgets nachzudenken.

Google Merchant Center nutzen

Das Google Merchant Center ist eine zentrale Marketingplattform, auf die Shopbetreiber Produkteinträge hochladen können. Die Einträge können dann für Google Shopping, Anzeigen mit Produktinformationen und Google Commerce Search verwendet werden. Das Merchant Center bietet bessere Performance-Werte als normale SEA-Kampagnen und ist daher ein wichtiges Instrument für Shopbetreiber.

Auch können Werbungtreibende innerhalb des Merchant Centers dynamische Remarketing-Banner generieren, die dem Nutzer die Produkte anzeigen, für die er sich bereits interessiert hat. Diese Banner sind deutlich erfolgsversprechender als statische Banner.