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DISPLAY ADVERTISING

Die Verbindung von Real-Time- und Multichannel-Advertising ermöglicht die Echtzeitanalyse

Von Stefan Götz, 16. Oktober 2013

Die Nutzer digitaler Medien und Anwendungen erreicht man über eine Vielzahl digitaler Werbekanäle und Screens. Wer als Unternehmen heute Kommunikationsziele verfolgt, muss zunächst den Überblick über die möglichen Optionen behalten und darf sich von der Zielgruppe nicht abhängen lassen. Gleichzeitig sind die Einflüsse und Abhängigkeiten der Maßnahmen aufeinander zu entschlüsseln. Im Rahmen der Vorberichterstattung zum TRACKS-Multichannel Advertising Summit in Hamburg, sprachen wir mit Sacha Berlik, General Manager Europe von DataXu, einem internationalen Anbieter für programmatische Marketinglösungen.

Adzine: Herr Berlik, Werbetreibende nutzen nicht erst seit gestern mehrere Kanäle parallel für die Ansprache ihrer Zielgruppen. Warum ist das Thema Multichannel Advertising gerade so aktuell?**

Sacha Berlik

Sacha Berlik: In der Kommunikation steht der Kunde im Mittelpunkt und in den letzten Jahren hat sich dessen Verhalten radikal verändert. Diese Änderung und der technologische Fortschritt seit 2008 haben das Thema auf der Marketingagenda priorisiert. Der typische deutsche Konsument nutzt mehrere Kanäle parallel. Laut comScore sind seit Anfang 2013 mehr als die Hälfte aller Mobiltelefone Smartphones und allein 2012 wurden knapp 4,5 Millionen Tablets in Deutschland verkauft. Mittlerweile haben auch schon viele Werbetreibende erkannt, dass Multichannel Advertising der ideale Weg ist, auch weiterhin ihren Kunden die passende Botschaft im richtigen Moment zu zeigen, egal ob auf einem PC, Smartphone oder Tablet.
*Mit Programmatic-Marketing-Technologien ist der Werbungtreibende nun in der Lage, Data Management und Kampagnen-Insights aus allen Kontaktpunkten, wie Bewegtbildkampagnen, Display-Werbung, Mobile, Facebook Exchange und auch der eigenen Webseite, zu kombinieren. Die Möglichkeit, Multichannel-Kampagnen in Echtzeit zu messen und die Wirkung der Kanäle auf die Customer Journey zu analysieren, ist wohl der wichtigste Schritt in der bisherigen Entwicklung von Multichannel Advertising.Es profitieren definitiv beide angesprochenen Zielgruppen. Online-Shops optimieren oft gegen Performance Ziele wie z. B. Check-outs oder zielen mit Kampagnen auf Neukundengewinnung ab und sehen dadurch eventuell schneller Ergebnisse. Das heißt allerdings nicht, dass Multichannel-Kampagnen nicht für Branding oder Markenbildungskampagnen geeignet sind. Bei DataXu nutzen wir oft Metriken wie z. B. den Uplift von Websitebesuchern oder nutzen Online-Umfragen, um z. B. einen Anstieg in der Brand Awareness oder Favorability zu messen.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass Omni-Channel RTA sowohl ideal für Branding als auch Performance-Kampagnen und für alle Branchen von Retail bis Automotive oder FMCG profitabel ist.
Herr Berlik, vielen Dank für das Gespräch!
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Treffen Sie Sacha Berlik auf dem TRACKS-Summit am 14. November in Hamburg, er ist Teilnehmer der Expertenrunde zum Thema 'Herausforderung: Multiscreen Advertising'. Bleiben Sie zum Thema Multichannel-Advertising stets informiert und folgen Sie dem TRACKS auf Facebook und unter @Tracks_Summit auf Twitter.**

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