PROGRAMMATIC

Real-Time Bidding für die Verlage ein Thema

19. März 2013 (stg)

Seit gestern findet in Berlin zum sechsten Mal der Digital Innovators‘ Summit statt, der vom VDZ in Kooperation mit dem Weltverband der Zeitschriftenverleger (FIPP) und der Unternehmensberatung emediaSF veranstaltet wird. An zwei Tagen diskutieren internationale Medienmanager, Strategen und Vordenker sowie Experten der Verlagswirtschaft über neue Strategien und Ansätze zur Entwicklung profitabler digitaler Geschäftsmodelle.

Als einer der geladenen Redner informiert Jay Stevens, Senior Vice President und General Manager International von Rubicon Project, die Kongressteilnehmer heute darüber, wie Verlage ihre Erlöse über Echtzeithandel (Real-Time-Trading) maximieren können und dabei gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten behalten. Rubicon Project ist das führende US-Technologieunternehmen für den automatisierten Handel von Werbung, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, das gesamte Online-Werbeinventar automatisiert buchbar zu machen.

„Ich war bereits 2011 hier auf dem Digital Innovators‘ Summit als Speaker eingeladen und habe über RTB und die Auswirkungen des sogenannten Programmatic Buying auf die Verlagswirtschaft gesprochen. Heute, zwei Jahre später, haben sich Private Marketplaces etabliert“, freut sich Jay Stevens, Senior Vice President und General Manager International von Rubicon Project.

Stevens sieht die europäischen Verlage in Sachen RTB auf Erfolgskurs und belegt dies in seinem Vortrag heute um 14 Uhr (Track 2). Darin präsentiert er in Fallbeispielen, wie europäische Publisher sich dem Thema RTB genähert haben. Er stellt die Publisher-Konsortien in Dänemark (The Danish Publisher Network) und in Frankreich (La Place Media) vor, die ihr Inventar via Real-Time-Trading gebündelt anbieten. Für Stevens sind diese Zusammenschlüsse ein europäischer Trend. Ferner zeigt Stevens, wie sich Publisher wie etwa die niederländische Zeitung De Telegraaf oder die englische Tageszeitung The Daily Telegraph dem Thema RTB genähert haben.