ANALYTICS

Google Chrome Nutzung abermals gestiegen

14. Januar 2013 (stg)

In dem regelmäßig erscheinendem Browser-Barometer ermittelt der Webanalyse-Anbieter AT Internet anhand eines Webseiten-Querschnitts die durchschnittliche Browser-Verteilung in Europa. Die neueste Studie von AT Internet (Stand: November 2012) bestätigt den Trend des letzten Jahres: Der Traffic-Anteil von Google Chrome steigt weiterhin stark an und näherte sich weiter Mozilla Firefox an. Auch Safari gehört zu den Gewinnern, wohingegen der Internet Explorer weiter an Marktanteilen verliert.

In nur zwei Monaten konnte Google Chrome 1,2 Punkte zulegen und erreicht jetzt 23,4% im europäischen Vergleich. Das ist nur noch 0,2 Prozentpunkte vom 2. Platz, Mozilla Firefox, entfernt. Der Marktführer Internet Explorer hält im Durchschnitt immer noch ein Drittel des Traffic in Europa, hat aber zwischen November 2011 und November 2012 ganze 9,6 Prozentpunkte verloren. Im Vergleich: Noch vor 2 Jahren konnte der Internet Explorer mehr als die Hälfte des Traffics für sich beanspruchen.

Safari bleibt weiterhin auf Platz 4, seine Anteile steigen allerdings kontinuierlich an. Dank der Beliebtheit der mobilen Geräte von Apple gewann Safari zwischen November 2011 und November 2012 4,3 Punkte dazu (0,6 davon in den letzten zwei Monaten) und knackt nun die 14%-Marke in Europa. Der Verlust betrug 3,5 Punkte in den letzten 13 Monaten und der Visitanteil ging von 27,1 % des Traffic im November 2011 auf 23,6 % im November 2012 zurück.

Im kommenden Jahr kann es schon zu einem Browsermachtwechsel kommen.

Browser-Verteilung in Deutschland, Frankreich, Spanien und England

In den einzelnen europäischen Ländern unterscheidet sich die Verteilung der Browser vom europäischen Durchschnitt. In Spanien ist Google Chrome der am zweithäufigsten verwendete Browser und hat im November 2012 im Durchschnitt 29,9 % der Visitanteile (im Vergleich dazu Europa mit 23,4 %).

Anders als im Europäischen Durchschnitt ist Mozilla Firefox in Deutschland der am häufigsten verwendete Browser mit 40,6 % des Traffic im November 2012 (vs. 23,6 % im europäischen Durchschnitt). Der Internet Explorer, die Nummer 2 in Deutschland verlor an Boden, aber weniger als
im europäischen Durchschnitt (4,4 Punkte vs. 9,6 Punkte) und Safari liegt jetzt vor Chrome.

In England liegt Safari auf Platz 2, hat im November 2012 einen Anteil von 26,3 % bei den Visits und ist der große Gewinner. Alle anderen Browser  - bis auf die mobilen - verloren im Vergleich zum September 2012.

In Frankreich verlor Mozilla Firefox Anteile, wird aber im europäischen Vergleich häufiger verwendet (25,7 %). Der Abstand zu Google Chrome schrumpfte ebenso: Im November 2011 lagen noch 10,4 Punkte zwischen Mozilla Firefox und Google Chrome, ein Jahr später sind es nur noch 1,4 Punkte.

Noch ist der Internet Explorer der Primus in Europa.