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Adobe analysiert den Superbowltraffic

31. Januar 2013 (hc)

Nächstes Wochenende ist Superbowl. Adobe veröffentlicht passend dazu eine Trafficanalyse des sportlichen Großevents der letzten beiden Jahre. So steigen zum Fernsehereignis auch die Views auf sportbezogenen Websites und Videos mit Sportinhalt werden angesehen und geteilt. Auch wenn der Superbowl in Deutschland keine Rolle spielt, gelten die Ergebnisse der Studie auch für andere sportliche Großereignisse.

Adobe rät, diese Erkenntnisse zu nutzen. Einerseits sollten Firmen die während des Superbowl werben auch ihren Onlineauftritt auf den erhöhten Traffic einrichten. Andererseits könnten auch Firmen, die das Geld für einen Auftritt während des Superbowl nicht aufbringen,  von der erhöhten Useraktivität profitieren, indem sie etwa in sportbezogenen Umfeldern Werbung schalten. Adobe macht Mut: “We know that mobile advertising is still complex, but the prices remain relatively low while the audience is growing and is proven to spend more. U.S. advertisers spent 180 billion dollars in 2012, but directed only 2% of that spend into mobile advertising”

Das Team von Adobe analysierte  Videostarts während 10 großer Sportevents im Jahr 2012 und kommen wieder mal zu dem Schluss, dass der Fernseher die User nicht vom Computer abzieht, sondern, dass die Nutzung inzwischen zunehmend parallel läuft. So nahmen die Zugriffe auf sportbezogene Videos vom Smartphone während des Events zu. Der gleiche Effekt, nur stärker, gilt für Tablets. Alles in allem steigt der Zugriff auf sportbezogene Videos von mobilen Geräten um 100 Prozent.

Analyse de Traffic zum Superbowl 2011 und 2012 auf Seiten deren Unternehmen Werbung während des Events schalteten.

Visits und page views von Unternehmen die ihre Werbung während des Superbowl schalten steigen um 20 Prozent am Tag des Spiels und bleiben die ganze folgende Woche auf hohem Niveau. Länger al seine Woche halt sich der Effekt jedoch nicht. 2012 zeigten viele Unternehmen ihre Werbung schon vor dem Spiel online. Der Anstieg im Traffic verlegte sich dadurch nach vorne, stieg aber insgesamt nicht. Ob die Werbetreibenden es schaffen die Nutzeraktivität über einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau zu halten wird sich zeigen.