DISPLAY ADVERTISING

DQ&A: mehr Interaktivität auf mobilen Endgeräten

11. Dezember 2012 (stg)

Das Display Advertising Unternehmen DQ&A launcht gemeinsam mit dem Tochterunternehmen und Rich Media Dienstleister AdGibbon viele neue Rich Media Formate. Erfinderisch gab man sich auch bei der Namensgebung: Ob als Bewegtbild VideoMe-Ad, als SpinMe-Ad oder als TouchMe-Ad, all diese Mobile Rich Media (MRM) Formate zählen gemeinsam mit den LocateMe-, PicMe- und dem MotionMe-Ad zur neusten DQ&A HandsOn Werbeformat Familie.

Justin Campbell

Die MRM-Werbeformate wollen mit überdurchschnittlichen Engagement-Raten überzeugen, die durchweg im zweistelligen Bereich liegen sollen. Mit der Engagement-Rate misst Rich Media neben dem ersten Klick auf das Werbemittel auch alle nachfolgenden Interaktionen des Nutzers, sowohl auf dem Werbemittel als auch auf der mobilen Landing Page. „Die Engagement-Rate ist die wichtigste Kennzahl von Mobile Rich Media Werbung. Es zeigt uns nicht nur Performance-Werte wie Klicks oder Klickraten, sondern wie der Nutzer insgesamt mit den Inhalten des Advertisers interagiert hat“, erläutert Justin Campbell, Sales Director von AdGibbon.  

Um die Interaktion der Nutzer mit den HandsOn-Ads in den Apps und mobilen Webseiten  nachvollziehen und auswerten zu können, erhält der Advertiser über das AdGibbon Nimble-Dashboard ein Reporting- und Analysewerkzeug an die Hand, das ihm stets einen umfassenden Überblick über alles Leistungswerte seiner mobilen Kampagne gibt.

Die TouchMe-Ad vor und nach der Anwendung.
Marco Dohmen

MRM-Werbung  funktioniert gleichermaßen als Bewegtbild, in einer App oder im mobilen Web, plattformübergreifend auf Smartphones oder Tablets. Endlich können Advertiser und ihre Agenturen das volle Werbepotenzial mit interessanten und nutzerfreundlichen Markeninszenierungen ausschöpfen.
„Mobile Rich Media Werbung wird den Kreativen völlig neue Möglichkeiten geben und damit dem gesamten Mobile Advertising den verdienten Schub bringen“, sagt Marco Dohmen, Managing Director D.A.CH. von DQ&A anlässlich der bundesweiten Agenturen-Roadshow, bei der die neuen Rich Media Formate vorgestellt werden.

Denn noch entwickelt sich dieser Branchenzweig in Anbetracht der überwältigen Zuwächse in der mobilen Nutzung unverhältnismäßig. Zwar werden sich die Brutto-Werbespendings für mobile Werbung in Deutschland laut dem MAC Report 2 /2012  bis Ende des Jahres auf 70 Millionen Euro fast verdoppelt haben, im Vergleich zu den Werbeausgaben für das klassischen Display Geschäft  (3,75 Mrd. Euro brutto) fallen die Mobile-Werbeinvestitionen jedoch kaum ins Gewicht. Ein Grund für die Zurückhaltung der Advertiser liegt auch in den MMA Standardwerbeformaten, die kaum für Awareness beim Nutzer sorgen. Mit Recht kritisieren viele Advertiser hier den fehlenden Nachweis ihrer Werbewirkung.

Ganz anders verhält es bei Rich Media Werbung. Neben der visuellen Präsentation einer Werbebotschaft sollen verschiedenste Interaktionsmöglichkeiten überzeugen damit sich der User aktiv mit der Themen- und Markenwelt des Advertisers beschäftigt und im besten Fall auf den Call to Action des Werbemittels respondiert.

Hinzu kommt, dass sich mobile Nutzer –  anders als im stationären Netz – in einer Wartesituation befinden. „Die situative Nutzung des mobilen Kanals erfordert ein radikales Umdenken bei der mobilen Display Werbung. Der Nutzer will mit seinem Smartphone meist eine Zeit überbrücken. Über Rich Media Formate lässt sich die Informationsdarstellung über verschiedene Ebenen spielerisch erfassen und die Themenwelten der Advertiser buchstäblich anfassen, eben hands-on“, sagt Campbell von AdGibbon.
Nun geht es darum, dass Agenturen und Advertiser mit den Möglichkeiten von Rich Media Werbung in Kontakt kommen.