SEARCH MARKETING

Analyse von Search-Traffic zeigt zweites Weihnachtsgeschäft im Februar

10. Dezember 2012 (hc)

intelliAd hat den Suchtraffic der Weihnachtssaison 2011 analysiert. Die Analyse sollte zeigen, wie sich die Klicks, CPCs (Cost per Click) und der ROI (Return of Investment) in der Vorweihnachtszeit und im Januar verhalten. Der Studie zufolge stiegen die Ausgaben für Suchmaschinenwerbung ab Mitte November 2011 an und erreichten ihren Peak in der Woche vor Heiligabend. Von Ende Januar bis Mitte Februar fand dann ein zweites Hoch von Klicks und ROI statt. Die siebte Kalenderwoche verzeichnete 2012 ähnliche ROIs wie die letzten Tage kurz vor Weihnachten.

Die Ausgaben für Suchmaschinenwerbung steigen ab Mitte November deutlich an und erreichen ihren Peak in der Woche vor Heiligabend. Hier betragen die Ausgaben für Google AdWords bis zu 50 Prozent mehr als zum Referenzzeitpunkt. Auch Klicks und der ROI haben ihr Hoch in der Kalenderwoche (KW) 50. Dagegen fallen die Klickpreise (CPCs) in dieser Phase im Vergleich zur Referenzwoche leicht ab. Hier wirkt sich offensichtlich eine gute Klickrate (143 Prozent) positiv auf die Klickpreise aus. Denn Google bewertet eine hohe Click-Through-Rate (CTR) als Zeichen von Relevanz und Qualität und belohnt dies mit geringeren CPCs.

Grafik zur Studie von intelliAd

Nach dem Hoch in der Woche unmittelbar vor Heiligabend stellte intelliAd in der Weihnachtswoche von Heiligabend (KW 51) dann einen deutlichen Abfall von Klicks und Umsatz fest, der sich analog zum Kaufverhalten der User verhält.

Im Zeitraum von Ende Januar bis Mitte Februar 2012 (KW 7) beobachtete intelliAd erneut ein Hoch von Klicks und ROI ähnlich zur Vorweihnachtswoche. Es könnte sich also für den E-Commerce lohnen, auch in den ersten Wochen des neuen Jahres noch einmal in SEA zu investieren. Jetzt werden die Gutscheine eingelöst und Geldgeschenke ausgegeben.

Tobias Kiessling, CTO der intelliAd Media GmbH, kommentiert die Studie: „Auch wenn die Analyseergebnisse nicht für alle Unternehmen in gleichem Maße zutreffen, haben wir den Trend durchgehend bei Firmen mit Weihnachtsgeschäft beobachtet. Aus unserer Sicht ergaben sich daraus zwei zentrale Erkenntnisse für Online-Marketers. Erstens steigen die CPCs wider Erwarten in der Vorweihnachtszeit nicht an. Zweitens endet das lukrative Weihnachtsgeschäft nicht an Heiligabend, sondern setzt sich Anfang des Jahres nach einer kurzen Pause fort. Daher sollten Online-Händler zum Jahresanfang wieder Gas geben.“